Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1487380
Lithographie. 
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Indem wir dem Künstler für die Vollendung einer so gediegenen Arbeit 
im Namen des kunstbefreilndeten Publikums gebilhrenden Dank sagen, 
können wir zugleich den Wunsch nicht unterdrücken, dass auch noch andre 
Werke der so reichen Gallerie unsres Museums auf ähnlich bedeutsame 
Weise veröffentlicht werden möchten. Wir sind überzeugt, dass hiedl-u-Ch 
vornehmlich das Renommee unsres Museums in weiteren Kreisen verbreitet 
werden würde, als es bisher der Fall ist: Gemälde, wie das eine wunder- 
same Jugendbild Raphaels (Madonna mit dem Kinds zwischen dem bei], 
Franeiscus und Hieronymus], wie Melzfs llebreizende Pomona, wie das 
treffliche Altarbild von Innoeenzo da Imola, W18 Guido Renfs grandioses 
Altargemälde, wie jene hochwürdige Pietä von Mantegna, und viele andre 
 der Ooreggids gar nicht zu gedenken,  würden gewiss den dankbar- 
sten Stoff für Arbeiten dieser Art liefern. Möge die Unternehmung des 
Hrn. Caspar recht bald eine würdige Nachfolge finden !  
Lithographie. 
(Museum, 1836, No. 5.) 
Von Perugino's berühmter Grablegung Christi vom Jahr 1495, 
die sich in der Gemälde-Gallerie des Palastes Pitti zu Florenz befindet, 
(es ist dasselbe Werkpwelches bis vor einigen Jahren in der dortigen 
Akademie und früher in der Kirche S. Chiara aufbewahrt wurde) ist eine 
Lithographie von Nicolaus Hoff, nach einer eigenen Zeichnung des letz- 
teren, gedruckt in der lith. Anstalt von C. P. Stern zu Frankfurt a. M., 
erschienen. Es ist ein Blatt von bedeutenden Dimensionen und sehr detail- 
lirter Ausführung. Die Autfassung im Allgemeinen, die Haltung des Ganzen 
ist sehr zu loben; einige der Köpfe lassen, wie es scheint, noch etwas zu 
wünschen übrig, doch ist bei weitem die Mehrzahl derselben, vornehmlich 
der knieenden Figuren, mit unverkennbarer Liebe und mit zartem Gefühle 
wiedergegeben. Die reizende weibliche Gestalt, welche zu den Füssen des 
Leichnames kniet, ist in jeder Beziehung trefflich zu nennen. Die Erschei- 
nung dieses Blattes wird den Freunden der älteren Kunst in hohem Grade 
erwünscht sein, da sowohl überhaupt von Perugino noch Weniges heraus- 
gegeben ist, als insbesondere das vorliegende Werk eines der schönsten 
und reichsten Gemälde dieses grossen Künstlers darstellt 
Vergleichende Darstellung grieqhischer Bau-Qrdnungen. Von J. M. Manch 
Zweites Heft. Mit 8 Kupfertafeln in Foho uInd erläulerndem Texte. 
Potsdam, 1836. Verlag von Ferdlnand Riegel. 
1836, 
(Museum, 
Vorliegendes Werk bildet das zweite Snpplementheft zu dem bekannten 
Werke von Normand. In demselben Ge1ste,_w1e der Herausgeber das 
01-519 Supplgmentheft (darüber bereits früher benchtet worden) zusamnicn-
        

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