Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1486946
Von 
den älteren 
Neapel 's. 
Malern 
379 
Eine Kl-euzabnahme, die sich in S. Domenico magg-iorc,  der Kapelle 
del Crocefisso befindet, wird ebenfallsfiir eine Arbeit des Alngam aflsgf" 
7  
U  D inici (ohne indess die Aechtheit zu bezweifeln) 
beben, obgleich schon 0m   W k d Alb _h D_ 
anmerkt dass sie viel Aehnhches mit den er en es rec t drer 
V7V  imlienischer Kunstkenner von Werken des letzteren 
hab?" emi 9m i l. h in de, Regel (und im besten Fall) nur ober- 
spncht" so 1st bekannthlc und so verhält es sich auch hier. Das Bild 
deutsche Seht"? anzum? 11:50, Zeichen dieser Schule (aber nicht des Dürer 
trägt zu entfgchleden dle enlylwn der Hand des Zingaro herrühren könnte. 
iiibsiioiirriiiflcililiitaiisaiilaäisiäibe für eine Arbeit des Johann van Eyßlädi 
 '   N-  eistimmen.  Am Einvan e __er 
doch kann 15h dleseni grthegnnlääl: gilldlnigs des Dominikaners  äuido 
genannten hapene' sie t Treu a1 fresco gemalt, und den ihm zugeschrie- 
Maramalrlo, vom IZIEgäIriDS S äeverino entsprechend; das andre Bildniss 
iwnten äP-rgägnislilfrfanelzindrer ßHanil, welche die Manier des Künstlers nach- 
iin er i s 
zuahmen gesucht hat.  u] ten 
In dem Kirchlein der Incoronata sieht man, aiisser den erwa in 
Arbeiten Gi0tto's, rechter Hand im lilittelscliiti" noch eiine lilätdflllliälläälieäisä 
Kinde, die ebenfalls dem Zingaro zugeschrieben iflf  hier ; E C m'- 
grösseren Wandmalerei zu sein scheint. Es ist eine ziu x21 wleic e dod 
position, das Gesicht der Madonna von sentimentalem Aus riic e un as 
Ganze reich mit Goldverzierungen geschmückt.   
Sehr bedeutend sind die eben erwähnten Freskomalereien, welchezwei 
Seiten des Klosterhofes von S. Severino schmücken. Auch diese führen 
den Namen des Zingaro. Jedenfalls aber mochte ich den Meister derselben, 
 falls er auch wirklich mit dem Verfertiger der oben genannten Staffe- 
leibilder Eine Person ist unäl etiäanige lVärscliiedeiiäieitcl-inuiiceiiiregealilügän; 
  - ten en CPU) 1a en muss , z z r 
gäcäfcätl jniäighiodgfddrzten, sondern der zweiten Hälfte des funfzchnten 
Jahrhunderts zuertiieilen. 
 w  1-"  die in erin er Höhe über dem Fussboden 
begilifelsl]riläiävgirtttgotiliäilndäüävHlllllkfßlg desgGewölbes geschlossen werdleii. 
Es sind meist einfache historische Darstellungen, etwa "l norefmgllsc er 
Xveise, abey durchaus ohne die dort gewohnliche [Teberladung mit eben- 
ßquren. ich möchte sie, in Bezug auf die Anordnung, mit den Fresken des 
Aondrea, del Sarto im .Vorh0fe der SS. Annunziata zu Florenz vergleichen. 
In den meisten Fällen ist nur Eine Haupthaiidlung dargestellt; nur einige 
 H man kleinere Nebcnhandlungen in der Ferne. Die Zeichnung 
Male S16]   f q, in der Weise der späteren Meister des fünfzehnten 
der Gestalten 1st en.) am h dem Ringen Raphael verwandt. Die Köpfe sind 
Jahräund-ertf und zwmr (fein mddellirt und in schöner Farbe; andre sind 
zum [heil ausserät Z2; Zweifel von Schülern gearbeitet; alle aber sind 
roher" kalter unl 0 d aus dem Leben gegriffen, wenngleich mehr oder 
ällsserst namrwa ir änqjnde der Bilder sind entweder niit Architekturen 
minder edel. P19 1' hem modernem Stvle (auch dieser Umstand deutet 
geschmückt-i die n? rälec fünfzehnten Jahrhunderts) und in treftlicher Per- 
auf dm Spateßre Zmt- ds  letzteres besonders bei inneren Durchblicken; 
spektive gezelciinet 5m i; zeichnete landschaftliche Darstellungen, zivar noch 
mifrdes s]I;(älgägsgsälfäfaäliliiedßrlälldisdißll Landscliaftsstyl verwandt, aber 
mi cm pi 1  
Museum, 
1833, N0. 
163.
        

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