Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1486301
die 
Ueber 
etc. 
der griechischen Architektur 
Polychromie 
315 
lllpfersten Män er bestrichen sich sammt ihr Rü  
wcissem Gyps: und rückten zur Nachtzeit, i] es iiäßggärffäzvuäd gaä mit 
f,    o mon ,  
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ihnen anierichfäcat ward  Könäte Im; äo eäs ein grosses Blutbad unter 
mnthun gführen dass die de] hischen Statldäfr Fslähdchtedilcht aflf die Ver" 
und v g d ,h Barb p eb ns0 m  Vlegedcht doch Welss gewesen 
eh non en r0 ex1_ 9 aroänr le u eine ersterwache des Tempels 
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t Wie_die angeführten. Stellen von farbiger Zuthat bei den Marmor- 
Eägälsn drest-iilbä fumhlgelä rlruril als erlnen gesonderefnBSchmuek erscheinen 
n so ne sie en1c esauciin ezu au_ 0 k. 011'- 
stratus beschreibt namentlich einen Orpheus dergAi-t, anr dnezniwdilhe iiersigelie 
Kopfbedeckung mit Golde gestickt, das Kleid mit einem goldenen Gürtel 
iuoslaänfrglralireglefaisest äggkgie Soäileä mit gäldenen Rändern ggschmiifkt waren l). 
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Zeugnissen der Schriftstelfer und der Monumentvrrldnezentzilger 352g: äätigä 
fand  scheint die Natur des Erzes zu verbieten, die dem Nackten in Stoff 
  jedenfalls 2:11 fern steht; und wenn allerdings angeführt wird, 
Jokaste näffguegißfltilä aä Enge des vierten Jahrhunderts, eine sterbende 
Aristonidas einen TEIIäOIIETIICAttEIEIÄEIIIbeI 923er dgmuze vermlscht 2)] und 
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Setzung des Metansßn darstellte so kaelrlroiie eg gldurch eine andre Vor- 
artllllg der Kunst betrachtet werden vrelche sdur?" aus Pur als eme- Aus- 
Verhältnisse durch äussere 3 m 1nnerh.ChSten' ethlschen 
Anschauung zu bringen vlaulit gllilwlhsemiaassen sxmbohgche Mittel zur 
der Statue ddes Astrdanomte B  0c '56 tsamer khggt dm Nachricht von 
Ein sehr anschaulichels Bilrdsusddqnirvergoldeter Lunge d). 
welche jene Färbungen Vergoldunerbnld svonfieäulhtfzrggordneten Stellung, 
an sich einnehmen, giebt das foigändefiieyivchln?  älmiäs-zu deiiscuwtur 
alle die berühmtesten Schauspieler k mss udddä: l SÄ   .8 mogen 
eillßr prachtliebenden Dame als Haarputzgflrrilrfdl ägnft e? lagodäav glerclh 
mehr wie die Fnkausten Ver ll  d en ragen 0 er V18  
' y gO ( er und Bemaler der Statuen, nachfolgen 5M 
Farbenreste 
3D 
erhaltenen 
Monumenten. 
Statuen und andre freistehende Bildwerke. 
Die farbigen Reste, welche sich an den erhaltenen plastischen Monu- 
menten vorgefunden haben, weisen ebenso im Wesentlichen nur auf eine 
Bemalung oder Vergoldung einzelner "Pheile hin. Wir betrachten zuerst 
 Smz. c. VII.  z) Plutarch, Symposium V, q- 1.  3) Plin. l. XXXI V, 
C. XIV, Die zahlreichen Ausdrücke von Heischfarbigem Erz, von Qrföthgndgn 
Wangen u. dergL, die in den Statuen des Callistratus vorkommen, sind nur als 
rednerische Floskeln zu betrachten, wie sich aus der aifektirten Manier, in der 
die gesammten Beschreibungen abgefasst sind, zur Genüge ergiebt. Auch wider- 
Spricht Canistratus sich in dieser Redeweisß selbst, wenn er von dem früher 
angeführten Narciss sagt, dass durch sein Gewand die Leibesfarbe durchschiminere, 
und wenn a1- hernach den Stein wiederum als einfarbig benennt.   Plin. L, 
V11,  XXXVIL Wir wissen übrigens nicht bestimmt, 0b die Statue aus Bronzg 
Oder Marmor war,  5) Plut. d: gluria Athen. c. VI.
        

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