Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1485744
Beiträge 
ZIIT 
der Ausbildl 
Geschichta 
der 
H18 
Baukux 
261 
Erbauer Sei; S. 98 jedoch beruft er sich auf die bekannte Bauinschriftiiiber 
das Ggbäude, welche dasselbe mehrere Jahre vor dem Schlusse des Krieges 
bereits als seiner Vollendung nahe (der Bau war vermuthlich durch die 
Noth des Krieges unterbrochen) beschreibt. Ein genaueres Eingehen in die 
historischen und lokalen Verhältnisse bei der Ausbildung des griechischen 
Baustyles, die sich zum Theil eben in der Formenbildung selbst ergeben, 
wird auch die mannigfache Verschiedenheit dieser Formen" an den Monu- 
menten in ein helleres .LlCht setzen, und zugleich die Schänheitl deg- grie- 
chischen Architektur nicht als ein blossesnAbstractumh, son elrnqa S e lügt 
durch die verschiedenartigsten (Julturverhaltnisse ersc einehn asäeii t 
Letzteres jedoch war die Absicht des Yerfasseisiiic tun k onn e_es 
auch in der Beziehung, in vvelcher sein Werk gearbeitet Eng aum iseän. 
Die historischen Angaben sind somit ohne sonderlichen in uss aäih {e 
wesentlichen, für den praktischen Bedarf der Gegenwart bestlmmten e] e 
des Buches.    
Wir bemerken schliesslich, dass der VerfHSSCh flm dle H-mllufügung 
kostbarer Kupferplatten zu vermeiden, sich im Allgemeinen auf das bekannte 
und verbreitete Werk Normand's: Vergleichende Darstellung der archi- 
tektonischen Ordnungen der Griechen und Römer und der neueren Bau- 
meister, übersetzt von Jacobi, und dessen Fortsetzung von Manch bezogen 
hat; wir sprechen mit ihm den Wunsch ans, den er, in Bezug auf dasselbe, 
in der Vorrede S. VII änssert: „Es wäre von Nutzen, dass eine nochmalige 
Fortsetzung jenes Kupferwerks eine in einem kleinen Maassstabe zusammen- 
gestellte Uebersicht von den Grundrissen, Ansichten und Profilen  der 
vorzüglichsten Griechischen Gebäude enthielte, und somit dem Ganzen 
einen höheren Grad der Vollständigkeit gewährte; das Studium der alten 
Architekturwerke der Griechen und Römer würde durch Bearbeitung dieser 
Gegenstände für Diejenigen um Vieles zugänglicher gemacht werden, denen 
grössere Werke nicht beständig zu Gebote stehen." 
Beiträge zur Geschichte der Ausbildung der Baukunst. Von Dr. C. L. 
Stieglitz d. Aelt. Nebst erläuternden Beilagen und 25 Steinzeichnungen. 
Zweiter Theil (S. 201 in 8. und 15 Tafeln). Leipzig, 1834. 
(Museum, 
1835, 
lm Allgemeinen haben wir über den eben erschienenen zweiten Thcil 
des vorliegenden WVerkes dasjenige zu wiederholen, was wir bereits vor 
Kurzem über den ersten bemerkt: dass wir, bei aller Hochachtung vor den 
früheren Verdiensten des Verfassers, gleichwohl zugestehen müssen, dass 
(131- gegenwärtige Zustand der Wissenschaft eine wesentlich veränderte, 
gründlichere Behandlung der Geschichte der Baukunst nothwendig macht. 
Einzelne, wie es uns scheint, beachtenswerthe Mittheilungen, werden wir 
im Folgenden bemerken.  
Die Art und Weise des Verfassers ist gleich im Anfange des Buches 
zu erkennen, wo er, S. 12, die Grundzüge der christlichen Kunst vorlegt: 
"Der Zweck der heidnischen Kunst (sagt er) war sinnliche Schönheit, die
        

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