Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1485402
ZU 
Supplement 
Normanzfs 
vergleichender 
Darstel 
Iung etc. 
227 
Säuienordnungen, insofern diese nicht schon bei Normand enthlalteiir 
vor-führt und an ihnen sowohl die harmonische Conseriuenz i ier er   
   ne schöne Freiheit, welche ein Ligeiithum der origi- 
nisse zeigt als auch Je 
Älh noch durch keine willkürlichen Schnlregeln eingezwängten Kunst 
im am  l u-ebt der HQrauSq-eber einige bei Normand und anderen ähn- 
ist. Zuglßlßl a1 P     d 1 di Z  h_ 
 "berorantirellß Eigenthunilichkeiten an, uo urci e eic 
hchcn Werken u a Öl d r Text in eleicliein Maasse ausführlicher wird. 
mmgen etwas {Voller um "e d D lfen betrifft die in wesentlicher Ver- 
SO 2' B Wzis dle Consiructlon 1er (iicnd ei entlieh mit zur Ordnung eines 
blndung mlt den Gebfälkcn Stteläilion der Tgraufe und der Sima des Kranz- 
Peristyls geboren; so die Cons ru S W 
gcsilnses, nelist der Daphinedäclägälildhster Genauigkeit zum Thcil nach den 
Die Zeicinungen sint m1 5  ,    At] 
  ,  1 StuartsAntzqttztzes of iens 
grossen, meist englischen Kngftrweilläelriaftäacniach den mwdited antiquities Of 
und dem 1830 erschienen?" "W enach Vzjlljamgfs laimmples of ornamental 
Attica, den Antzqitllleß Of Jonmjtj-tt r ü; Architectztre antique de la Steile, 
sculpture in archztectztrea nach i 0 f nommen und ihre Maasse auf 
und de la Gardettds Ruznes de PaestutnÄge   Tlieil sind sie 
 V i  h n" be uemen Modultlieile reducirt, Züm_   
die zur erg im u bf 9 an Reisen in Italien nach den Originalen selbst, 
vom Herausge er, au sein '  bl' b II 
  -h unbekannt e ie c 
die bisher nur mangelhaft heraiisäägeläil; (ilgllegiäiä; hgiaanzund da angäbrachten 
waren, gezeiclintät. a 312 iäelstrgngäg Studium der griechischen Architektur 
hrgapzungenDslnText verbreitet sich auf zwcckgemässe Weise sowohl über 
gggrundeh- hlgrhe und loeale Stellung der betreffenden Monumente und 
dle gesfthlc He t" en und sonstigen formalen Eigenthümliclikeiten, als 
erklärt Ihre construciii: den Zusamnsienhang des Säulenbaues mit den Ge- 
er auclh wo is- Tng Heil, dessen Verhältnisse von der Dimension, Anordnung 
banden nach" 015d W Gan7en abhängig sind. 
und Physlognomle dcls Werkes lässt nichts zu wünschen übrig; der Stich 
Die Allsüstattuflg (i? bestimmt von O. M are zu Berlin ausgeführt. 
der Platten ist rein linken wir, dass es nicht unzweckmässig erscheinen 
Schließlich ibenzih die anderen Richtungen des NorinantTsclien Werkes 
dürfte! wen? aucii den Die eharahterisii-enden Formen der römischen Archi- 
Vervonständlgt W-lßßu allerdings jene freie Genialität der griechischen man- 
tektur, obgleich äÄneswegs so eng abgeschlossen, wie es nach den, wenn 
gelt, sind doch nßlwetheiltcn Beispielen bei Normand der Fall scheint; 
auch Zahlrelchel m1. "h ein grosser Reiclithum zum Theil sehr geschmack- 
nanientlich findet slcsiter Kapitale (wir meinen nicht die eigentlich soge- 
voner freier! comPO elche mannigfacll anzuwenden und nachzubilden sein 
nannten römischen), W_ dankt es uns nicht wohl schicklich, dass der ange- 
dürften. Sodann abe1_ F, unter den Mnsterbeispielen der neueren, die 
hende deutsche Architer befolgenden Architektur nur fremde (von italie- 
Grundsätze der clisilsihenllieistern) Voffinde, während das Vaterland selbst- 
nischen undfranzosiscfenzist Ich erinnere nur an zwei Männer, denen 
die vortreiflichstßn auf den verdankt: an den majestätischen und phan- 
Berlin seine schonstenßiäd an seinen grossen Nachfolger, Schinkßl, 
tasiereichän Sgeilgliiitstglrle Formenreinheit mit freier Originalität verbindet, 
welcher 19 l n 
wie keiner der Nßltlsäieu Vorbüdgrn der architektonischen Ordnungen, auch 
Ob_es, aiisser f; wird welche die dein classischen Alterthuni fremde, 
noch Solcher bedüld irinntcii) bvzantinischeii und in der maurisclien Kunst 
in der (bei uns 801-9 '    
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.