Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1484698
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D euts ehe 
Denkmäler. 
und ihre 
Kirchen 
ii  Portal des nördlichen Seitenschiffes. An 
, 7'  den Säulen desselben sind Statuen an- 
"  b  r u renc  
F ifx gebracht d1eP 0 heten,a fde S u 
  j  tern, in verwunderlich symbolischen 
"f-"le  i.   
 7.x F   doch auch sonst vorkommender Weise, 
  3,1  die Apostel sitzen. Auch diese haben 
  den Styl der vorgenannten Bildwerke, 
eää-IJJYI     und da       
 frei   Fr 
   r wi i iguren noc uner uic  
m1? 31-55," W.  ll.  q 
    hf ä heller hervor als an den flachen Reliefs. 
      2 In der Füllung des Halbrundes über dem 
419-4" "in" "1 iz-     
    z: Portal ist eine Relief-Darstellung des 
 tigflf 5,11. 592113,  m.     
  V Juiigsten Gerichtes enthalten, in einem 
   Style, WBlChGI den Uebergang zu (191- 
iäzäelääv  "il  ,   
   zweiten Classe der Sculpturen zu bilden 
 H,   scheint. Namentlich herrscht, wie bei 
  'i d lvt h   
i t 1- a en e a eren, auc hier schon in den 
1226:?   n e"     
 Gesichtern eine lachende Mundbewegung 
9112134114441.  1      
äzgz; VQT, selbst in den Kopfen der Verdamm- 
      
 s, agil  ten, deren Ausdruck im Uebrigen nur 
zwar,   
 wägt; durch zusammengezogene Augenbrauen 
liiiä-Täl? _ angedeutet ist Unter den Scli en be- 
  225i:-    g   
 "tläävatx s,   findet sich Kunigunde, die den Heinrich 
  im. hinzuführt. Neben dem Relief, auf dem 
          
   51; Kapitalgesiins des Portales, stehen zwei 
   Figuren des schon völlig ausgebildeten 
z?  .1  "f? germanischen St les: der En el mit der 
'1JI-j_I-v1 1-  ehre: z:-  
    Posaune uiid Abraham mit frommen 
 aä-  äfrärj-Ißz. Seelchen im Schoossc 
äfigszailflfyäi;         
 yi   Die zweite Classe ist, wie eben be- 
 VÜ ß zeichnet, die des germanischen Styles. 
 7,  216 besteht aus einer Reihenfolge von 
 w: '1 4     
l  kahle? z" 91-1688" gehm" Zlmachst 
   (aussei den beiden eben genannten) die 
flä-liäfaäiälvlzl wir?  .11 S b  
   set s tatuen, welche an den Sauleii 
'1;;2e-wra:   ääl. x .51,   
    des zweiten Portales auf der Ostseite 
g:   : des Domes (südlich von der Absis) an- 
   gebracht sind,  Kaiser Heinrich, Ku- 
V: f  I nigunde, St. Stephan (der Märtyrer). 
   Adam, Eva, St. Petrus. Sie stehen auf 
au,        
  5512i, verschiedenartigen, einfach gearbeiteten 
  Ei:- Consolen, die aus den Säulenschäften 
  . herauswachsen und unter Baldachiiien, 
  E31 1 die aus reich zusammengegipfelten klei- 
  v nen Architekturen, ungefähr wiederum 
         
laues? 1m Chamkter des Uebergangsstylesi ge" 
   bildet sind. Ferner gehört hieher eine 
         
 Anzahl W11 Statuen, dw Slßh an den 
   A       
-v  Pfeilern zur Seite JBIlCYRBlIOfS des ost- 
 A w-Wlfiä, 22:3 liehen Ghores belinden. Sodann eine 
f  Reiterstatue, den heiligen König Stephan 
Porlnlalal
        

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