Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1484610
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und 
Kirchen 
Deutsche 
ihre Denk mäler. 
, aber ebenfalls von schwerer For- 
 mation im Einzelnen.  Das 
 Innere der Vorhalle unter den 
7' Thürmen zeigt einen Ausbau im 
7   
x f K, schweren romanischen Sprtzbo- 
E? gen, mit verbauten älteren rund- 
ff' bogigen Theilen. Das Innere des 
 Schiff-Baues  höheres Mittel- 
, schiif und niedrigere Seitenschitfe 
  hat den Uebergangsstyl; in 
I? K? ergner Disharmonie stehen hier 
  die schweren Grundverhältnisse 
 [x der Pfeiler und der massigeri 
ß  Spitzbögen, welche dieselben ver- 
 - ff binden, zu der edler durchgebil- 
X   deten Formation der Gurtträger 
ß f   welche an den Pfeilern und deIi 
ß , Ä Wanden daruber zum Gewölbe 
[z] X f  5 ernporlaufen.  Das zierliche 
fix f! f ßf Quersehiff und der Chor sind aus 
Xxx-r-fyäff der Zeit des späteren gothischen 
X4  Styles.  
K f  Ausführlicher sind meine Rei- 
N  f f senotizcn überAugsburg undBam- 
f  y berg. Ich stelle das dahin Ge- 
rx   hörige im Folgenden zusammen. 
ßßxßa, 
  Augsburg. 
E g ß Der Dom von Augsburg, ein 
ä g  Gebäude aus mannigfach ver- 
g ä? f schiedenen Zeiten, bewahrt die 
g E  Reste einer sehr alterthümlichen 
[J 1   Bauanlage, ohne Zweifel desje- 
ä   f 4 nigen Domgebäudes, welches hier 
f  [ff im Jahre 994 gegründet wurde. 
"  Hiezu gehören die Wände des 
 zu? Mittelschiiies mit ihren Pfeiler- 
 stellungen, ldie ursprüngliiehdein- 
fae vierec ig waren un eren 
Kämpfergesims nur aus Platte und 
schräger Schmiege bestand. Sodann die vielsäulige, zum Theil jedoch ver- 
baute Gruftkirehe. Die Säulen der letzteren haben Würfelkapitäle oder 
solche, die einen völlig rohen und unkünslerischen Uebergang aus der 
Rundform der Säule in die viereckige der Deckplatte ausmachen.  Etwas 
später sind die Thürme: Aus früherer gothischer Zeit rühren die Ueber- 
wölbung des Kirchenscäes (wobei die Pfeiler desselben mit Halbsäulehen 
versehen wurdenlund die Anlage des westlichen Chores her. Später sind 
die zwiefachen, Je durch eine Reihe von Rundsäulen getrennten Seiten-
        

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