Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kleine Schriften und Studien zur Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1483970
Bilderhandschriftel) 
Mittelalters. 
des 
Vorn eine sitzende Figur Christi im Regenbogen, in den Ecken die vier 
Symbole. Ziemlich bestimmter Styl in den Falten, nicht scharfe Linien. 
17. Evangeliarium (ib. N0. 29) Saec. XII. Ex B. Capitali Cathe- 
41ml. Frisingensis. Rohe Bilder der Evangelisten. 
18 Evangeliarium (ib. No. 85) Saec. XII. Script. a Diemot , Mo- 
niali Wessofontan. Die Bilder der Evangelisten, farbig, auf Goldgrund in 
Architekturen. Strenger, stiller Sty]. 
19. Evangeliarium (ib. N0. 89) Saec. XII. Bilder der Evangelisten, 
welche ihre Symbole auf den Schultern tragen. Etwas Freiheit im Fal- 
tenwurf. 
20. Evangeliarium (ib. N0. 66) Saec. XII. Et: B. M. Jtlichel-Bu- 
rani. Die Bilder der Evangelisten, ziemlich sauber, in demselben bekann- 
ten St l. 
25. Vita et Passio Apostolorum (ib. N0. 72) Saec. XII. Ex B. 
Augustana. Mit vielen roth und schwarzen Federzeichnungen (ohne farbi- 
gen Grund), welche sehr grosse Aehnlichkeit insbesondere mit denen des 
Heidelberger Rolandgedichtes haben (auch die Schrift). Merkwürdig ist 
hier, dass das Nackte, im Gegensatz gegen die Gewohnheit der Zeit, stets 
roth gezeichnet erscheint. 
22. Carmina varii Argumenti (ib. N0. 73) Saec. XII. Mit meh- 
reren Bildern; zu Anfang ein Glücksrad, verschiedene Spiele u. s. w. Sehr 
saubere Zeichnungen in roth, schwarz und grünen Umrissen auf farbi- 
gem Grunde; in den Figuren selbst wenig Farbe. Sehr zierlich ornamen- 
tirte Bäume. 
23. Precationes S. Hildegardis (ib. N0. 114, Cod. in 4) Saec. XII 
oder XIII. Jede linke Seite der Blätter enthält ein Bild in mehrfarbiger 
(selten ausgefüllter) Zeichnung, auf farbigem Grunde. Wenig rothe Linien 
im Gesicht, an der Nase, dem Mund und den Wangen. Rundbogige Ar- 
chitekturen. 
24, Bl-eviarium (ib. N0. 75) Saec. XIII. Ex B. Alderspacensz". Meh- 
rere Bilder roh auf Golgrund, wenig leichter als die gewöhnlich byzanti- 
nischen. Geschlitzte Augen, rundbogige Architekturen.  
25. Psalterium (ib. N0. 74) Saec. XIII. Ex B. Alderspacensi. Wenig 
Bilder auf Goldgrund mit ziemlich feinen Gesichtsformen; im Faltenwurf 
ziemlich byzantinisch. Die Deckel dieser und der vorigen Handschrift sind, 
unter Hornplatten, mit Miniaturen geschmückt. 
26. Evangeliarium et Lectionarium (ib. No. 7, b) Saec. XIII. 
Ex B. M. Schyrensi. Von Conrad von Scheyern geschrieben, wie sich aus 
den am Schluss des Buches geschriebenen Zeilen ergiebt: Tu autenz domine 
Chuovzradi scriptoris miserere. Amen. Hie liber hicßnit. Scriptoris et hie 
labor exit. Sie nostri memor hie. Mellijiua qui legis istic. Eine Reihe von 
meist roth und schwarzen Zeichnungen, auf farbigem (blauem und grünem) 
Grunde, eröffnet das Buch. Zuerst ist eine Darstellung aus der Offenbarung, 
welche das ganze grosse Folioblatt einnimmt: die Jungfrau mit dem Kinde 
(sie mit Flügeln) und vor ihr der siebenköpüge Drache. Hier sind Schat- 
tirungen von grüner, blauer und röthlich  brauner Farbe angebracht; auch 
in den Gesichtern eine gewisse Schattenangabe und rothe Wangen. Auf der 
zweiten Seite die Darstellung eines Crucitixes, auf der folgenden wieder aus 
der Offenbarung, auf der vierten eine Maria von Heiligen umgeben. Dann 
folgen in einer Reihe kleinerer Bilder (mehrere auf einer Seite) zwei Le-
        

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