Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tizian
Person:
Crowe, Joseph Archer Cavalcaselle, Giovanni Battista Jordan, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1478376
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1482401
ÜAP. 
DIE CÄSAREN-BILDER. 
E 
nach und nach davon machte, existiert noch eine im Palast Da-  
valos zu Neapelfs Die übrigen fehlen und es ist blosse Ver- 
muthung, dass sich eine im königlichen Schlosse zu München auf- 
gefunden haben sollpw Die Bildnisse des Julius Cäsar, Tiberius, 
Caligula, Claudius, Galba und Otho im Besitz des Mr. Abraham 
Hume in Manchester, welche für Tiziaifs Originale gelten, sind 
alte Copien, aber nicht venezianisch?" Waagen erkennt als echt 
einen "Otho" im Besitz des Earl Brownlow und einen „Julius-  
Cäsar-Kopf" bei Mr. Tomline in Orwell Park. Im besten Falle 
ist dieser Cäsar aber nur die Studie zu einem grösseren Bildef" 
Unter allen Exemplaren, von denen behauptet wird, dass sie der 
merkwürdigen Serie angehört haben, verdient die meiste Beach- 
tung der sogenannte "Vitellius", Welcher durch die Galerien der 
Königin Christine und des Herzogs von Orleans ging", ehe er von  
Cosway gekauft ward und durch diesen an den Herzog von North- Enghndw 
Wißk gelangte- Das Seitenstück: Welches den "Vespasian" vo1'-  
stellt, ist schon im Sadelefschen Stich das Pendant des Vitellius; 
dieser aber weicht von allen Sadelefschen Figuren ab, obschon 
er unter allen Bildern dieser Klasse, die dem Meister zugeschrieben 
werden, seines Namens am würdigsten ist. Der Kaiser ist nach 
rechts gewandt im Profil dargestellt, sein orangegelbes Gewand 
zum Theil durch grünen Mantel bedeckt; in der Hand hält er 
den Kommandostab, und diese Hand allein hat ihre ursprüng-  
liche Beschaffenheit bewahrt und verräth den Vortrag des Meisters.  
Der Vespasian scheint unecht. Entweder ist er überhaupt nur 
eine Oopie oder später mit modernem Pigment überschiniert. 
 
erwähnt, welcher sie seinem Neffen Gamillo vermachte (s. d'Arco, Arti etc. di Man- 
tova II. S. 112). 
49 Die Copien im Palast Davalos sind recht schwach, dennoch gab Davalos 
dem Maler eine Pension als Entgeld; diejenigen, welche Oampi für den Kaiser, 
den Herzog von Alba und "Ringomes" malte, sind nicht nachzuweisen (s. Lamo, 
Discorso della scnltura e pittura di Cremona 1854). 
49 Vaäuri XIII. 31, Anmerkung. 
50 Katalog der Ausstellung in Manchester N0. 220-225. 
5' Waagen, Treasures II. S. 313 und III. S. 443, von den Verfassern nicht 
gesehen. _ 
52 Beide Bilder gehörten eine Zeit lang der Königin Christine von Schweden 
und der Galerie Orleans an (s. Oanipori, Racc. di eataloghi S. 352 und Waagen,
        

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