Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1472907
Die beiden sitzenden Damen (Dernoiselle Qnantin 
und die Gattin des Künstlers). '18)  
Platten-Höhe 5'152  Breite 3"  
Die erste sitzt in der Mitte, auf einem Stuhle mit hoher Lehne 
nach Rechts in Profil und sieht auf ihre Näharbeit, die sie in der 
Hand hat; ihren linken Fuss hat sie auf einem Fussbänkchen. Die 
zweite en face sitzt Rechts weiter nach hlnten und schläft. 
Unten Rechts "Den. (Jheclolcieelßifec. 1758. Beral." 
l. Mit einer dritten s c h lafen d e n jungen Dante im Hintergru-nrle Zinks. 
Diese befindet sich nur in den erste n Prob edrück en, 
a) der yanze linke  um diese Dame ist bis zu Drei- Viertel nach. 
Rechts noch nicht überarbeitet; es befinden sich da nur waayereghtß L5. 
nien. Links azrf dem mittleren Theile der Stuhllehne fehlt der xzeeite 
dunkle diagenaleßbliatten, welcher von Links nach Rechts herab geht, 
sowie die Platte in den Schatten überhaupt nur zur Hälfte vollendet ist 
und zu schwach, geiitzt erscheint. ln der HertePschen Sammlung. 
s. Tafel II. Original N0. 11, wo diese dritte Dame copirt ist. 
b) die im linken Hinteryrzzlzde und über dem Ifojgfe der Dame in roll- 
enaleten Drucken sichtbaren Schrajirztngen sind bereits vorhanden. Da- 
gegen sind Rechts neben dem Kopfe nur die bei dem vorstehenden Drucke a) 
befindlichen waagerechten Striche sichtbar, ebenso das untere Kleid nrit 
der Eessspitze. Üeber das Kleid und die Hand der Dame laqfen Jetzt 
von Links nach Rechts feine diagonale Striche, die grosse Rücklehne des 
Stuhles ist vollendet, und Kojgf, IIaabe und IIaare der dritten Dame 
sind mehr (ausgeführt. 
Von Beiden gab es nur 3 bis 4 Abdrücke. 
II. Ohne die dritte Dame. Der ganze Hintergrund ist jetzt mit kleinen 
zackenartiqen Sehraßirungelz übergangen, und die Platte vollendet. 
Je früher die Abdrücke , je dunkler erscheint das Schönheitspfläster- 
chen der Rechts schlafenden Frau. 
Hiervon giebt es auch äusserst seltene Abdrücke in brau nroth e r 
Farbe; 
verfälschte Abdrücke von II. : 
1) Ueber der J ahrzahl unten Rechts: ein kleiner Türkenkopf. 
2) Mit einer Links sitzenden, schlafenden dritten Frau, dem Originale geistlos nachcopirt. 
Hiervon giebt es auch Abdrücke in rothbrauncr Farbe. 
Bei einigen Exemplaren ist die Hand ganz sichtbar, bei andern sieht man nur vier, wiederum 
bei andern nur drei Finger derselben; ebenso ist das Kleid an der linken Stulxllehne bald nxehr 
bald weniger sichtbar. 
s. Tafel II. die Copie. 
a) Rechts auf der Erde liegt ein Knäuel. 
b) Statt des Knäuels liegt jetzt leicht radirt ein Hund auf der Erde. 
18) "EU: Duantin, xiadyberigc Rriegßrätßin Jfreuß 511 (Siebe 1mb beß RfmüIcl-ß fdylafenbe fix-au. 
"Man battillbbriicfe (aber wenig) um an bcr Iinfen äcitc bcß iäukbaucrß und) eine ügenbe um: fdylaffcnbc 
"junge äßerinn 7,1l fßbcn ift." Handschriftlich vom Künstler. 
Der Künstler schreibt hierbei eigenhändig: "Dbigc Blätter unb N0. ö. 0. 7. 8. finb {dann mit 
"mehrerer Qlufnzlerffamfeit um: Qäeftinxmtbeiz raddirt (118 nie imrbcrgcbenben, und) bieäziclynung ifi heßer 
"wenn berßünfiier fing zum m1 wie! und) bar Uiatur 511 fiubirexi, mvxmn er bvrIyer und; feineSbee hatte."
        

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