Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1472846
1757. 
Erste Abdrücke sind vor der Adresse "Berlin bei Jacoby" an der linken Längenseite. 
St-Höhe 2"  Breite 3" 5'" in der Mitte des Bildes. 
PL-Höhe  Breite 3"  
Es giebt auch Abdrücke auf braunem Papiere, und Abdrücke, wo sich diese und die N0. 3. 
auf ein e m Blatte befinden. 
Jacoby besass ebenfalls die Platte dieser Copie und verkaufte das Expl. zu 10 fgr. 
s. Tafel l. Copie 2. 
S. sehr schlecht ccpirt und gewöhnlich auf blaugraues Papier abgedruckt, trägt unten Rechts die 
U. S. „D. Chodoiviccki. fc. Berlin 1758." Das Wort "Bcurenißjefpräcb" ist mit halb so starker 
Schrift gestochen als im Original, und besonders der Buchstabe "Q5" des Wortes Gespräch un- 
geschickt nachgemacht. Ä  
Hiervon giebt es auch Abdrücke vor der angegebenen Namensunterschrift des Künstlers 
unten rechts. 
Stich-Breite 3" ävf", Höhe  
s. Tafel I; Copie 3. 
Brustbild 
eines 
alten 
singenden Weibes. 
Stich-Höhe 2"  Breite 3" 472m in der Mitte des Bildes. 
Platten-Höhe 3"  Breite 3"  
Profil nach Links. Sie hat eine Haube auf und singt aus einem 
Buches), welches sie mit der linken Hund hält. In dem Buche steht 
der nachfolgende Titel: „RECEUIL de POESIES (S: CHANS NOU- 
VELLES PAR DIFERENS AUTEURS", darunter an! einem dürren 
Baume eine Weibliche Figur nach Rechts gewendet, Welche eine 
Leier spielt.  
Unten RGChLS „Chodowiecki im) : (j-fculp r Berlin 1758" 
S. Tafel I. Original N0. 3., wo das Titelblatt des Buches nach dem Original 
und den drei Copien copirt ist. 
In einem Aetz drucke der Sammlung des verstorbenen Kaufmann Hertel in Nürnberg 
sind die in vollendeten Abdrücken sichtbaren horizontalen Linien in der linken oberen Ecke 
noch nicht bis zu den dunklen Schlagschatten hinüber-gezogen , sondern die Ecke ist leer. 
Copien: 
1. Die ähnlichste, unten Rechts „T Ü Geyferfc" 
SL-Breite 3"  Höhe 2" 8'" in der Mitte. PL-Breite 3"  Höhe 2"  
s. Tafel I. Copie 1. 
2. Ist wahrscheinlich ebenfalls von F. O. Geyser, jedoch ohne alle U. S. 
Diese Copie zeichnet sich besonders dadurch aus, dass statt RECEUIL hier "RECHUIL" 
im: "POESIES" hier "PORSIES", smu "DIFERENS" hier "OIFERENS" steht. 
S. Tafel I. Copie 2. 
Erste Abdrücke sind v0 r der Adresse "Berlin bei Jrrcoby" unten Links. 
SL-Höhc 2"  Breite  in der Mitte des Bildes.  
PL-Höhe 3", Breite 3" Qlfz". 
Es kommen auch Abdrücke vor, wo sich diese N0. mit N0. 2. auf einem Bogen befinden. 
Die Platte besass ebenfalls Jacoby und verkaufte Abdrücke ä 10 fgr. 
3. Ist sehr schwach und gewöhnlich auf blaugraues Papier abgedruckt, trägt unten Links 
die U. S. „D. Ohodowiecki fc. Berlin. 1758."; wie bei N0. 2. ist die Radirung leicht und mehr 
elegant, und rühren beide Copicn ohne Zweifel von ein und derselben Hand her. 
Stich-Breite  Höhe 2" Sljf". 
s. Tafel I. Copie 3. 
6) "Qhxdy murben in vßcngebadyten frangöfifdaen Safmgien (S. N0; 1.) nKerIm (äjebidyte um: Siebe: 
"aufRtiegeößegebenßeittlt gemacht, gebrutft verfdyenft um: vcrfauit. Jjxer xft cm 2mm, m? üe abüngt." 
Handschriftlich vom Künstler.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.