Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1477544
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1798. 
(jcgebezzcn [Höhe befindet, anal somit die Platte von clrr zazfczasicn Stichlinic noch 
um 1' 1 l grbsser" ist.  
Die e r s t e n Abdrücke von A. sind kräfti er wo ewen die s äteren auf 
    1 g v  P.  
weissem Papiere abgedruckt matt sind. Die Platte befindet sich noch im Besitze 
der Nachkommen unseres Künstlers.  
Abdrücke von dieser Platte ohne den Einfall im Unterranile existiren nicht. 
 5 9 
 B. Von der zivcztcn grösscren, vollendeten. und breiteren, Platfc: 
Stich-Höhe 5"  Breite 4". 
Platten-Höhe T"  Breite 5"  
Unten lll der Mitte Gezeichnet 1773 in Drc den v: D: Chki ßatzt in Berln 1798 " 
a) 7 
Die ersten Prohedrückc sind vor den Einfällen, und hat z. B. das Blatt, 
worauf der Künstler zeichnet, noch keine Strichlagen, die Knöpfe der Schubladen des Sclirankes 
sind ganz weiss, und die zweite Einfassungslinie, die später verstärkt erscheint, ist nur in zwvi 
feinen Linien angedeutet, ebenso geht unten Links der [werpcndiculäre Schatten nur bis zur 
Hälfte des zweiten Pnrquetstriches auf dem Fussboden. 
In den 1. w e i te n P r 0 b e d rü c k e n  die ebenfalls nneh vor den Einfällen , gehen diese 
perpendiculären Schatten bis zu diesem Striche, und in den späteren vollendeten Drucken 
befindet sich, über diesen Strich hinaus, noch eine diagonale Sehattenlage. 
I. Mit einem schr reichen, vom Künsller zart raclirtcn E in f al l im mztc-rcn 
Rande  
 In der lllftle einer Landschaft str-hl auf einem gravsen Steine die Inschrift "TRES 
FACIUNT COLEGIUM", auf uwlchc ein Mann, mit einer Dame an der Ilaml, nach 
Linlrx hinzucis-l. Links sitzt unter einen: Bmnnr ein nachlcrßllrlnn, welcher von einer 
vnr ihm lrrlicnllcn um! sich aufihn sliilzrndcn nackten Frau angesehen wird; rln- 
hirlicr sich! ein Schaf, danebcncin Mann in einen Allanlcl gehüllt, nach Her-Ins suacf 
vmclilr linalmzz, der eine hiilt einen lmllen Voglrl an den Beinen, rlcr zwcfle lrrlcchl 
auf der Erde. Rechts sßiell ein Mann au 'cilu'r (lehre, wozu ein Ifnabe am! m'a 
 l    v  
lllailcllcn tanzen, daneben Lmlrs szlzl em Mann um! eine Frau au] der Erde und 
zuletzt sieht Hcchls: ein grosser Baum. 
II. IlIit einer 1201i A. Zinyg im Untcrrande radirten Darstellung  einer ran 
Chodozczcchi m Gesellschaft seines ältesten Schwiegcrsohnes, Papin, ß-anz. 
Predigcrs zn Potsdam, zu Pferde gemachten Reise nach Dresden; beide reiten 
 nach Links: 
a) Die beiden Männer _reiten in einer grossczz Landschaft, im IIinte-r- 
grzmrlc Hügel und cm Dorf, Rechts und Links im Vnrvlergruzzde Ge- 
bilisch und Links eine Kuh. 
b) Illit denselben _]lIännern und mit der Ansicht des Schlosses, der Brücke 
und eines Theiles der Umgeyeizrl rozrlllezssczz; auch 2st das Gchilsch im 
Vorrlergruncle Rechts grösscr und LZHltS hinter den: Gebüsch slchl- eine 
zweite Tanne; ebenso befindet sich Links clzc Kuh. 
Von diesen zwe 1 verschiedenen Einfällen giebt es auch beso n d er e 
Abdrücke, wo der obere Theil der Platte durch Auflegen von Papier 
zugelegt, die Namensunterschrift des Künstlers alier noch mit abgedruckt 
 1st. Die Darstellungen sind auch ofter mit einer a 9 ' breiten und 2' .5 ' 
hohen Platte überdruckt,wahrscheinlich um solchen den Anschein zu geben, 
als befanden sie sich auf b e s o n d e r e n Platten radirt. 
III. O hn e Einfälle. 
llv. Mll einer von dem Sohne des Künstlers, Wilhelm Chozlozcicchi azgf der 
      , ,  7  
rechten Seite des Clntvrr zzndes radirtcn f r o h l i c h c n 1 i s c h {je s e ll s c h a jt 
von {in Personen, mit der Inschrift auf der illitte der Wand „ Gott erhalfc 
m  T. 7    
11718 nur. Links neben dem lSC zc_ ein Bezlrenlcr, zvelclzcr servz-rt. Auf rlcr 
linken H älfle diese? Eznfalls, der in der Illittc durch eine Wand mit einenz 
Fenster getrennt ist, sieht man clw von lznyg hgnzugqfügte Ansicht der 
Stadt Dresden. 
Von dem vorstehenden Einfalle giebt es aus früherer Zeit noch b e s o n d e re 
Ab drü ck e, _wo der obere Theil der Platte, w1e unter II. angegeben, zu- 
gelegt worden ist. 
Die Platte 1n diesem letzten Zustande befindet sich jetzt im Besitze des 
Herausgebers, und sind d1e Abdrücke hwrvon noch recht gut. 
        

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