Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1477036
1795. 
423 
I. V0 r der Unterschrift, und azgf der 5" 773m hohen und 3" 7'" breiten Platte: 
a) Jllit z wei Einfällen: 
O l: v: n silzt ein Plzönzlz- m {t nusgcbreilelen Flügeln in seinem auf einem 
Iliigel sich befindenden brennenden Neste. Unten stützt sich Tluznatos 
(der Tod) aufzlie unzgelcclzrte brennende Fackel um sie (zuszulösclzen. 
b) lllit e in em Einfälle  
0 b en rznf Wolken am Todlenknpfnzit Fledermauqflügeln. 
e) O h ne Einfälle. 
ll. .791 {t der Unterschrift, und mgf der kleineren Platte. 
verfälschte Abdrücke: 
1) Van I. a): Rechts: ein Kopf en face mit Mütze. 
2) Von I. b): 1) Unten: die Büste eines Predigers, Profil nach Links. 
2) M eine grnsse weibliche Büste mit Haube, Profil nach Links. 
3) n ein männlicher Kopf mit Schnurrbart, en face, nach Links. 
4) v ein nach Links anfblickender Teufelskopf. 
5) Rechts: ein Mann mit Ueberrock, Hut und Stock, nach Rechts stehend.  
793. 
Des Künstlers Reise nach Dresden, im Juni 1789. 
Platten-Breite I0"  Höhe 7"  
Vier Männer zu Pferde reiten nach Links , der letzte ist in 
einen Mantel gehüllt. Der Naturalienmaler Andreas Ludwig Krüger 
ist der erste Reiter Links, des Künstlers Sohn Wilhelm Chodowiecki 
der zweite, sein Schwiegersohn, der Prediger Papin in Potsdam, 
der dritte, und der letzte Reiter Rechts in den Mantel gehüllt ist 
der Künstler selbst. Auch bemerkt man neben dem aufgehobenen 
Pferdefusse des ersten Reiters Links einen Contur eines zweiten 
aufgehobenen Pferdefusscs, der zwar von der Platte ausgescliliffen, 
allein immer noch in leichten Umrissen sichtbar ist. 
Das Nähere über diese Darstellung s. in der Einleitung. 
„Diese Platte ist nicht von Daniel Chodowiecki dem Vater, sondern von 
seinem Sohne Wilhelm Chodowiecki radirt; der erstere lieferte nur die Zeich- 
nung dazu und retouchirte die Platte, und gehört solche daher nur in letzterer 
Beziehung zu den Arbeiten des Künstlers." Nach J. F. Linck im Kunstblatt 
1838. N0. 42. zum Morgenblatte. 
In den A ctzdrü cken ist 2.13. unten Rechts der Stein zu schwach geätzt und kaum sichtbar. 
Verfälschte Abdrücke:  
1) Mit der fein gerissenen Unterschrift unten Links am Plattenrande: "N2 1. Der Naturalien 
Makler Krüger. 2. (Willn) Chorlowierki Jmif. 3. Prediger Papin. 4. (Dan.) Chodowiccki fenl. 
1793.", auch ist über den Contur eines zweiten aufgehobenen Pferdefnsses von dem ersten Reiter 
Links noch ein zweiter Contur aufgedruckt. Die Spuren des darunterliegenden ersten Conturs 
sind noch deutlich zu erkennen. 
2) Links: ein grosses nach Rechts stehendes altes abgemagertes Pferd. 
3) Unten: ein tanzender Mann en face, der eine Geige spielt. 
4) Oben Rechts in der Ecke in einem Quadrat: zwei grosse Scheunen und ein grosser Ziehbrunnen 
in Kreidemanier. 
Bläatt 
794-7064?  
zur Deutschen Monatsschrift für 1795. 
Die übrigen Blätter s. N0. 835-37, 861-63, 902 -4, 938-43. 
Titel: "fäbeutfcbe ämvnatßförift. ißvn Den ßißberigexl äeraußgebern 
berfeiben (ü. (E. S. üifdpet 2c.) fvrtgefegt. 1795. Sqnuar-Qbecenxxber. ilbrei
        

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