Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1476485
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1792. 
II. M lt der Schrifl: 
l) JVIit denselben Einfällen : 
a) In N0. 8. oben Links bqßndet szhlz in der Rundung über den: Soplm mit 
dem Liebexpaare, ein auf dieses herabjliegeudrr Amor mit Pfeil. 
b) An derselben Stelle sieht man slnll des Amors ein schuäbelndex Tzmbenpaar. 
2) Ohne Elnßille, jedoch mit dem Taubenpaar bei N0. 8. 
Verfälschte Abdrücke von ll.1)a): 
1) Zwischen N0. 3 u. 12. nach unten: ein weiblicher Kopf mit IIaube, Profil nach Rechts. 
2) n H 4 u. ll. : ein grosser nach Links gehender Mönch  die Linke in der Rocktaschc. 
Die copien der Blätter X0. 9, 10 u. 11. s. N0. (511. 
Titel 
 W590i- 
vKupfer zum Historisch-genealogischen 
 Almanach für 1793. 
Stich-Höhe 3"  Breite 2"  
Die übrigen Blätter s. N0. 692 und 693. 
Titel: „ HISTORISCII GENEALOGISCHER ALJUANACH 
jlirs IIIIÄQ Jahr derfravzzäsischen Freiheit. EN T HALT END Diejbrt- 
gesetzte Geschichte der französischen Staatsunzwälzuozg. ALT OJVA 1793. 
bei Ioh. Fr. Hammertch. ' ' (Mit 3 Kupfern und 10 Bildnissen. 2 00 S.) in 120. 
Saturnus, der Gott der Zeit, steht Links und hebt nach Rechts 
gewendet einen Vorhang in die Höhe , hinter welchem man die 
Hälfte der Statue der Constitution und im Hintergrunde Rechts 
ein Schlachtgetümlnel sieht. 
Die Schulbuchhandlung in Braunschweig gab dem Künstler in einem 
Briefe vom 13. August 1792. die Idee zu diesem Blatte an. C. H. Campe, 
der Besitzer derselben ergänzt indessen die Beschreibung, wie nachstehend in 
einem zweiten Briefe vom 21. August 1792: "Sie Seit, im "Begriff einen 33er: 
"bang guriirfgiigirbcii. Jjinier Der fcbvn aufgegogenen (Srfe D85 Qiorbaizgä ficht man auf 
"einem ißoihmente ben Innern filycil einer ßigur rima nur biß iißer hie Rnie. Qiefe ßigur 
"ift (wie bie Grflänxnq beß flifrlfiwferß fegen feil) bie fiiuftige frang. (Sonftimtion, von 
"bei: Die Sei! etii ben ßvrßaxig meggieben, b. i. lehren wir?) , worin E2 beilclycn ober wie 
"de außfeben nmg. Qluf im (ä-eife {übt man in Der gerne ein (övfecbt, angubexiicn, baß 
"jagt und) bariiber grftritten werbe." 
Unten Links "D: Chodoiviecki rIel: rS-fculpß 1792" 
In den 1' ro b e drüc k e n hat z. B. der emporgchobene Vorhang in der Mitte mehrere weisse 
Stellen, und ist die ganze Figur der Zeit weniger vollendet. 
l. In den Wolken über den: Schlachtgetiinznzel befindet sich e-inßiegender Teufel 
und zwei Illedermäuse. 
II. Der Teufel und die Fledermäuse sind ausgeschhfen , und die Stelle erscheint 
wezss. 
Verfälsehte Abdrücke von ll.: 
1) An der weissen Stelle befinden sich theiliveis schräge, Luft andeutcnde Strichlagen. 
2) Wie vorstehende l), und über den Strichlagen zwei Rnubvögcl. 
3) An der weissen Stelle befinden sich viele Wolken, die diese Stelle beinahe ausfüllen. z") 
221) Herr Linck irrl sich, wenn er solche Abdrücke im „ ß u n ß [v I (1 g g g w"; angygßnßIqng 1533. 
N0. 42." als ,.d ri tte" bezeichnet. Diese Wolken wurdvn durch eine zweite nichn von unserm Künst- 
ler gefertigte Platte, deren Eindruck deutlich sichtbar ist, auf die ll. Abdrucksgattung eingedruckt!
        

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