Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1476312
1791. 
351 
Oben R. No. 3 U.S. Toleranz. 
Unten Links „ D: Chodowiccki inv: del. lifculpf. 17 91" 
[Die aufgeklärte Weisheit, in der Gestalt der Mi- 
nerva , nimmt die Bekenner aller Religionen in 
ihren Schutz] 
v1 H II 4 II Der Fihftenbuncl. 
Unten Rechts „ D: Clxodowiecki 1791" 
[Friedrich II bietet den Kurfürsten und Herzogen 
die Hand über dem Altar der Einigkeit. Alle sind 
in römischer 'l'raeht.] 
II u n 5 n Der Turlt Friedrichs des Zzveyten. 
Unten Rechts im inneren Rande 
 „ D: Chodowiccki im): ä-fc: 1791." 
(I u u (ä u Die neue Franzqjifclze Conftitution 
Unten Rechts im inneren Rande 
„D: Chodawiecki im): q-fculpj": 179i." 
[Die Freiheit triumphirt über Tyrannen] 
Alle 6 Blätter sind gegen den Text falsch numerirt: No. 1. 2. 3. muss 
N0. 4. 5. ü. und N0. 4. 5. ü. muss No. 1. 2. 3. sein. 
In den A ctz drü cken ist z. B. bei No. 2. der Himmel ganz, und bei Nr. 6. nur halh weiss. 
l. Vor der Unterschrift und v 01' Anyabe der Nuvmnern l-6. oben Rechts. 
II. Jlli t der Unterschrift und vor Angabe der ATu-znnzern oben Rechts. 
"I. M it der Untcrsch1'z_'ft und mit diesen Nmnmervz.  
 verfälschte Abdrücke: 
1) Auf einem Aetz drucke in Thicrmzmnk Sammlung: Zwischen N0. 5 11.6.: ein nach Links 
stehender Mann in dreieckigem Hute. 
2) Von ".1 1) Unten zwischen No. 1 u. 2.: der Kopf eines Mädchens cn face; unter N0. 2 u. 3.1 
die-Büste eines Militärs aus Liieilrich II. Zeiten , Profil nach Links. 
2) Zwischen No. 1 u. 2. : zwei weibliche Büsten, nebeneinander, Profile nach Rechts. 
3) u n 1 u. 2.: zwei männliche Büsten, nebeneinander, Profile nach Rechts. 
662. 
12 Blätter: der 'l'0dte11tanz.213) 
Stich-Höhe 3"  Breite 1"  
Platten-Breite 13"  Höhe  
In: , , Könzzqß. Grosbrftavzvzisclzer Historischer Genealogisclzer CA- 
LENDER  1792. mit Kupfern von Clzocloiuieclci im yeme-[vgfckajlliclzeon 
Verlag von Berenberg in Lauenbzo-rg und der Jägerffcken Buchhandlung 
in Frankfurtb "fm. " (Mit G Modekupfern und Erklärung der 12 Monaths- 
kupfer auf S. ITVIII.) (205 S.) 111160. 
213) In einem Briefe aus dem Jahre 1750 von dem Verleger Bercnberg an den Künstler wünscht 
derselbe, dass der Künstler nicht den Todtentanz nehme, weil der Debit, seiner Meinung nach, 
schwach sein würde, besonders aber in katholischen Ländern , wo derselbe gewiss in Bann gethan 
würde, "benn fie wollen absolutement nidrtö brin haben , waß ihre älicligion ober neu (Satßnlifen uu 
geringften aniiiiiig {(1)11 Fann." Im Jahre 1791 hat er aber dennoch diesen Gedanken ausgeführt, ohne 
sich vorher über das zu wählende Sujet mit dem Verleger, Jäger in Frankfurt a. M., verständigt zu 
haben, der ihn am 2O.Junuar 1792 bittet, die Zeichnungen, ehe er sie sticht, "gu comuniciren, bümit, 
"wenn in!) etwa einigeä nadagubcblß-xu für nükbig fiinbe, {vidyeß annvda, alvgeänbcrt werben iönne. 5m 
"Bitte a6 um bcäwiüen, wciI ich bcu Cäcfyrcvfen über ben Eubteutanä lurbt nergeffen wer-m, (a; um: 
"trefflich bivllrbeitl; war, fo revolvant war bei; jenem ber Gebnnfe, einer Qame ben lobt in fv mancbvr: 
"Ich (äießaltcn gum Qßeiynadnö: aber Uleuääafyrßgßfdßß"? a1] 111665761, von älßmppler in älßien wurbc mir: 
"Im: QGÜSC Srmußpurr remmm mit einem äufserft beleaymgexxbcxi ßßrief, worin berfelbc fid) "i'm u": 
"führen ialm, hat] man {n was wäblm nxüge."
        

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