Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1476278
1790. 
' ÖÖÜ . 
Ein Scharmützel. 
Platten-Breite 2"  Höhe 1" 972m. 
Kosacken , Husaren und Cuirassiere im Kampfe nach Links 
sprengend. Rechts auf der Erde liegt ein Blessirter.  
Unten in der Mitte der Radirung „ D: Ohadowiecki f.- 1790" 
Die A e tz drüc ke sind z. B. v0; den diagonalen Strichen bei der oberen Wolke Rechts. 
W551 . 
Die auf Rosen sanft schlummernde UnschuldPw) 
 Platten-Breite 2" 272m, Höhe 1"  
Ein unges Mädchen schläft in einem Bette, die Hände über 
einander gelegt , auf einem mit Rosen bestreuten Kissen. Halbe 
Figur, die Kopfseite nach Rechts gewendet. 
Unten in der Mitte "D: Chodowieckijl" 
In den A e tz d rü ck e n ist z. B. die obere linke Seite des Kissens weiss. 
Vcrfälschter Abdruck: Auf gelb gefärbtes Papier. 
652. 
Die Flucht der heiligen Familie nach Aegyptenßl") 
Platten-Breite 2"  Höhe I"  
Maria trägt das Jesuskind auf dem Arme und geht mit Joseph 
nach Links; letzterer führt mit; der linken Hand den bepackten 
Esel am Zügel. 
Unten Rechts „ D: Chodowiecki." 
In den Aetzdrückcn fehlt z. B. die Mitte der Luft gänzlich. 
653. 
Die Ruhe der heiligen Familie auf der Flucht 
nach Aegyptenß") 
Platten-Breite 2"  Höhe l"  
M uria schläft mit dem J esuskinde Rechts unter einem Baume; 
Joseph ruht Links auf den Sattel des Esels gestützt; dieser, in_ 
unverhältnissmässiger Grösse, weidet im Hin tergrunde. 
Ohne des Künstlers Namen. 
Die P r o b e d r ück e sind vor mehreren Vollendungen, besonders in den Kleidern der Blariu. 
209) Von dem Künsiier selbst so benannt. Von J acoby ist das Blättchen als Vignette zu „ QIug. 
Jjermannä)? i e m u) er? ßagaruä ober bie 8:921: her Qluferftebimg" gehörend bezeichnet. Ich finde diese 
Vignette aber weder in den "G C M61 f 271 mm Siiemmer," s. N0. 242, 43., noch in dem einzelnen Ab- 
cirucke des Gedichtes unter dem obigen Titel "ßeipgig. in her äillcvganbfdycn ßurhfyanbluilg, 1778." 
(40 S.) in S". Dagegen ist diese Vignette nach einem Motive aus dem Werke entstanden, und zwar nach 
der Stelle s. 13 (in   myummett auf 9105m 
"Sie Unfdhuib ein! 
"QBv fanffe ßüftdaen (äufeinb 
"Mit ßlüte fle ßeftreznn. 
"älßie füi ü: fdytdft! am: üngeifrieben 
"Sm Biübcnben Gefidyf,  
0582!)! Ieifcr ßiiftdben , mecft iie nidyt E" 
2h). 21H Zu welchem Werke diese zwei Vignetten verwendet worden sind, habe ich nicht cr- 
mittcln können. Vielleicht gehören solche zu einem Gebetbuche von Joh. Thim. H erm e s ?
        

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