Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475976
596. 
Titel zum Lauenburger genealogischen 
Calende r für 1789. 
Stich-Höhe 3"  Breite 1" 1172m. 
Die 12 Kalenderkupfer hierzu s. N0. 588. 
An den vier Ecken einer eingebogenen und verzierten Tafel _be- 
finden sich die vier Jahreszeiten; in der Mitte des oberen ThelleS 
der Tafel, 111 e111en1 Nledaillon, die nach Links gewandte Büste des 
Saturnus mit der Sense mit der Umschrift „TEMPUS", darüber ein 
mit Strahlen umgebenes gelocktes Köpfchen. In der Mitte der Tafel 
die Inschrift , , Könzlqß  Grosbritanniscleer Historischer Genealogisclzer 
CALEJVDER für 1 789. mit Kupfer-n von Claodoewiccki Lauenlzurg bey 
J. G. Berenbery in Commfjlsion bey H  U. Sieclentopf in Göttingen." 
Unten RGChCS „D. Chodozuiecki irw. etfec."  
In den P1" o b e drü ck e n sind z. B. unten die Figuren des Herbstes und Winters nur halb 
vollendet. 
l. V0 r aller Schrift. 
ll. lllit der Sclz-rzft. 
Vcrfälschte Abdrücke: 
1) Von I. : Oben : ein männlicher leicht radirtei" Kopf mit Bart und darunter ein rauchendes Gefäss. 
2) Von 11.: Links: eine kleine nach Rechts stehende weibliche Figur in einer Schürze. 
Die Copie von Ificpenheuyen ist 1,11m Jahrgang 1790 desselben Calenders verwendet worden. 
' '597. 
Titel-Vignette zu Lavatefs Menschenkenntnissßml) 
Platten-Breite 3"  Höhe 3". 
T1tel: "Qkrmifciyte unpbnfivgnvmif e Sie ein ur gelb 11m1) 931m: 
   ß 8 
fcbenfcnnhuf; von S. Rafp. Qavnter. 811ml). 1787." (224 S.) in 12". 
Minerva mit Helm und ltanze steht Links vor Sokrates, welcher 
Rechts an einem Steine sitzt , sein Haupt mit dem linken Arme 
stützend. Sokrates erblickt in dem von der Minerva und der neben 
Ihr stehenden Victoria, welche in der Linken einen Lorbeerkranz 
hält, vorgehaltenem Schilde sein Gesicht. 
Unten in der "Mitte „D: Chodowiecki im ryfv wssßß 
"Die Original-Platte befindet sich im Besitze des Herrn Dr. F. P. Usen er, 
Sßhoif und Syndicus in Frankfurt afM., ebenso eine zweite Platte von gleicher 
Grösse, auf welche er seinen Namen UUSENER" hat stechen lassen. Diese 
Fiveite Plattä benutzte derselbe um seinen Namen auf Abdrücke der Original- 
atte einzu rucken, so dass Rechts auf dem Stein worauf Sokrates seinen Arm 
stützt, sein Name sichtbar wurde. Wenige Abdrücke hiervon verwandte derselbe 
als sein Bibliothekszeichen. 
"Em oder zwei Exemplare ezqftiren wo die Buclzftaben des Namens Ufener 
fßnkrechtflehen; da die Linien auf dem Stein, qzgf den der Plzilofoplzv jfützt, 
gbelnfalllsfenkreclzt laufen, jo war die Sclzrgft zzzclzt yut zgilefevz. I oh lzess solche 
a 1er schräg legen." Handschriftliche Mittheilunv von  errn Usener. 
Hiervon giebt es auch neuere durch Herrn Usenär gefertigte Abdrücke auf ge- 
glättetem Kartenpapier in schwarzen Drucken und 3- 4 Exemplare in Golddruck. 
195) Nach einexvlztheilung soll diese Vignette zuerst zu dem genannten Buche, was mir leider 
Hoch nicht zu Gesicht gekommen ist, verwendet worden sein.
        

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