Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475914
1787. 
E511 
In einem Wähle sitzt vor einem grossien viereckigen Steine eine 
brütende Henne; der beniooste Stein trägt die Inschrift: HVENERI 
CAELESFI GENETRICI" In Medaillen mit gravirter Einfassung. 
Unten Links „D:  
In den Probed rücken sind alle vier Ecken der Platte spitz. 
V: 
1) Rnc-hts in dvr 
Z) XViv vnrstvhe 
eins-m Stoclic 
3) Oben Rechts 
I) u n 
lffälsßlltO Abdrücke: 
Ecke: eine grnsse Fliege, uhen nach Rechts sitzend. 
nrln I), und unten nach Links: ein kleiner gchückter Bnckligwr, nach 
gehend. 
: ein Halm nach Links stchrml, in leichten Umrissen. 
der Kopf eines Knaben nach Rechts sehcnd. 
Lil 
lkS an 
58T 
Das Auge der Vorsehung. 
Stich-Höhe 3"  Breite 2"  
Um das in der Mitte, in einem Dreieck , befindliche strahlende 
Auge Gottes befinden sich vier Cherubim auf Wolken. 
Unten Links  Chodoiciccki an J-fc: i" 
Diess Kupfer, mit dem auf einem Blatte daran gedruckten Gebete unter 
I1. a) und b), wurde nach einem Briefe vom 21. Mai 1787. vom Pfarrer Thomas 
Grem in Bertuntg bei Allenstein im Bisthum Ernieland bestellt, für "Die Qärüber: 
frbaft Der Qlcrebrung Glatten" in Bertung, und zu einem Gebete gestochen, um 
unter die Mitglieder dieser Brüdergemeinde vertheilt zu werden. 
In den A etz d rü c I; en sind die Cheruhim und die Wolken dar unter nicht vollendet, ebenso 
fehlen in dem Dreieck, worin sich das Auge Gottes befindet, die Punkte und ist jenes noch gnnz weiss. 
Oben in den Strahlen steht die darauf gestnchene Inschrift "GOTT SIEU ET UNI) IGRILÄET" 
und unten in den Strahlen „e0'r'r SIFIIET vnd wird ERIIAL". 
a) Vor den obigen zwei Inschriften. In der Sannnhing des Erzherzog Albrecht zu Wien. 
b) Mit diesen Inschriften. Im Iiönigl. Kupferstichkabinet zu Dresden. 
l. D ic o biye Schrift ist ausge th an, und vor der durch Punkte einge- 
dcrlteten un tcrs tcn verstärkten Grundlinie des Dreiecks, in dem das Auge 
Glattes sich bcjindet. 
In der Sammlung des Herrn J. O. D. Hebich in Hamburg. 
ll. Von der malerisch überarbeiteten Platte und mit der stärkten Grund- 
linie des Dreiecks: 41, 
a) lllit deutschen Buchdruckerlettern sind oben in den Strahlen die 
Worte oingezlruckt : "Q5933 fiebet uub vexiorget." und unten : "Q5913 
iicfyet unb wirb nerforgen." 
Diese Abdrücke befinden sich auf dem ersten Blatte eines Gebetes, 
wie es an die Mitglieder der Brüdergemeinde zu Bertung vertheilt 
wurde; das Gebet selbst ist in den t s eher Sprache in 12". auf dem 
zweiten Blatte abgedruckt. 
b) Illit der in polnischer Sprache darauf gedruckten Schrift, oben in 
den Strahlen „BOG patrzy i opatruieß, und unten „BOG patrzy 
i opatrzyß, soiuic das Gebet ebenfalls auf dem zweiten Blatts in 120., 
in polnischer Sprache, mit lateinischen Lettern yedrzrcht ist; es beginnt 
auf der dritten Seite mit "Troyco" und endiqt am Schlussc auf der 
rierten. Seite mit Unasz." 
e) Spätere nicht zu dem Gebet benutzte Abdrüclivc tragen weder eine 
deutsche noch polnische Inschrift, und die nzalcrisclze TVirkung ist 
verloren gegangen. 
Beide Gebete unter a) und b) sind gleich selten.
        

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