Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475736
1755. 
293 
Oben R. 1 U. S. Indianifehes Bad 
Bajaderen, oder Jllädchen, zum Dienst 
des Tempels gehörend, im Bade 
Unten Links „ D: Chodewiecki, der, et, Seulp." 
II II 2 II Verfchiedeaze Arten zu reifen in Ost Indien 
1. ein Nabob in seinem  
2. Indianerin. im Palanlcin getragen. 
3. ein Jlaratten Rajzitz alif die jagd reitend. 
II iI 3 Ir Ein Nabob in seinem (Furien, rlerßch 
an der Jllnfic feiner U"eiber ergötzt. 
n II 4 u der illegal, auf seinem Elephmzten, 
im Staat ausreitend, n. geld azjwerfend. 
u u 5 II dem Illegal der sich aus dem. Pallaf t nach. seinem Garten tragen 
litjst, wird vom 
T7ezier, ein eriropaycher Ojicier voryeftellt. 
II VI ü II Freywillige Verbrennung einer indianifchen Wittwe. 
Die Blätter sind nach Zeichnungen von Legentil. 
Die Blätter N0. 7-12. zu dem obigen Kalender enthalten ebenfalls ostin- 
(lische Gebräuche, unter N0. 7. steht unten Links „ D.- Clwdviviecki deß" und 
Rechts "D. Berger Seulps." 1735."; die übrigen Blätter tragen weder Chodowieckfs 
noch Bergers Namensunterschrift. ' 
Die Aetzdrücke, vor vielen Ueberarbeitungen, sind vor aller Schrift, und z. B. 
bei N0. 2. nur die Luft, bei den P r o b e d rü c k e n auch die Wolken sichtbar. 
I. Mit der ohiqelz Unterschrift. 
ll. Mit derselben Unterschrift, jedoch in kleineren Charakteren und mit einigen 
Veränderungen  B: 
Bei No. 1. ist hinter "Bad" ein Punkt, und hinter Hlllädchen" kein 
Komma; die zweite Zeile endigt mit "des", bei I. mit Dienft. 
Unten Links „1J. Chodowieeki del. et Sc." 
II II 2. steht "Rajah, azgf die Jagd reitend." 
II II 3. endigt die erste Zeile mit "der", bei I. mit derjich. 
II II 4. endigt die erste Zeile mit "Eleplzanß, bei I. mit Elephanten, 
II I) 5. endigt die zweite Zeile mit "wird vom 1742-", bei I. mit wird, vom. 
v u 6. ist am Ende desg bei Verbrennung noch ein Schriftzug, der 
bei 1. fehlt. 
Hiervon sah ich bei Thiermann ein Exemplar, wo auf N0. 2 anstatt Rajalz, 
das fehlerhafte "Rajath" zu lesen war. 
In demselben "CALENDER für 1787" Welcher nur eine (um 34 u. LIV S. 
und um das Portrait von Lord Cornwallis) vermehrte Ausgabe desselben vom 
Jahre 1781i ist, und auch unter dem Doppelifitel: "Qlllgemeiuee bißorifwrä 52 afcb eu: 
5 Hd) ober Qlbriß ber nlerfmürbigilen neuen QBcUäliegi-bewiaeltrii, enthaltene hie Gewichte 
5er, midatigßexi (ätaatei unb Jbanbeleneränbenxngen von Qüinbien von SIR. (S. Cäprvng eI. 
mit lö Rupfern, 3 iBorh-aita unb einer ifluminirteai ßanbfarte. Qierlin, bei JQqube unb 
5991m." (T2 u. 322 S.) in 16". erschien, befindet sich N0. 1. u. 2. wie bei der 
ersten Abdrucksgattung und in andern mit den N0. 3-6. in den Gopien von 
J-_ Penzel, auch N0. 7-12. zum zweiten Male von D. Berger gestochen, so 
Wle die No. 3-12. abermals in den Schriftzügen der Unterschrift abweichen. 
In demselben „CALENDERfür1786" mit dem Doppel-Titel als „ 91H: 
ßßmemeä lyifiorifdyee Slafrbenbu cf) u. f. m. für 1786." (64 u. 262 S.) in 16". 
Welcher mit dem vom Jahre 1787 gleichen Inhalt hat und zweimal ausgegeben 
Wurde, befinden sich bei N0. 1-6. die Oopien, von J. Penzel, die weder, sowie die 
folgenden N0. 7-12., den Namen unseres Künstlers noch des Stechers tragen, 
und abermals alle von den vorhergehenden abweichende Schriftzüge haben. 
 Verfälschter Abdruck von II.: Rechts neben No.l.: ein von hinten gesehener Mann 
"l Jacke und rundem Hute, nach Rechts stehend. 
        

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