Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475656
I IUUI 
285 
"544. 545. 
Dritte und Vierte Vignette zu einer Elegie auf 
des Künstlers Gattin. 
Titel : „ DER HIMMLISCHGEWQRDNEN EHEGATTIN DES 
HERRN DANIEL CHODOVVIECKY NACHGERÜFEN VON 
IHRER FREUNDIN A. L. K. (Anna Loufjk Karjfclzin.) Im Rofen- 
monat 1785. Berlin, gedruckt bey George Jacob Decker, Königl. Hof- 
buchdrucker." 4 Seiten in 40. 
Auf dem Titelblatte ist die Vignette 542. (Jac. 543.) abermals abgedruckt. 
544. (Jac. 542.)'81) Eine weibliche Figur, die verklärte Entseelte, 
schwebt auf Wolken mit emporgehaltenen Händen und sehn- 
suchtsvollem Blicke nach Rechts dem Himmel zu. 
Zu Anfang der zweiten Seite eingetlruckt. 
Unten in der Mitte „D: Chodowieckij?" 
Platten-Breite 2"  Höhe 2" 172W. 
545. Ein Kranz von Lorbeeren und Myrthen. 
Zu Ende der -l. Seite eingedruckt. 
Unten in der Mitte „ n.- Chodowieckij?" 
Platten-Breite 2" Uß", Höhe 1"  
Die A etz drü ck e der vier Blätter, N0. 5-12  45., welche alle schon des Künstlers 
Namen tragen, befinden sich ursprünglich auf ein c r 4" (Wzm hohen und 3 " 9'" breiten 
 Platte, wovon höchstens 2-3 Abdrücke gemacht wurden. Die Platte wurde alsdann in 
vier Theile nach ihren Darstellungen zerschnitten , die Ecken abgerundet und diese vier 
Blätter sowohl einzeln als in den Elegien abgedruckt. 
Verfälschte Abdrücke: 
1) In der Mitte des Kmnzes: ein Todteukopf, worauf ein Schmetterling sitztJu) 
2) " " II H w eine geflügelte Sanduhr. 
546. 
Vignette zu Holtzend0rff's Genesung. 
Platten-Breite 6" 2172m, Höhe 2" 1015m. 
Titel: „DER GENESUNG IHRES VEREHRUNGSWÜRDIG- 
STEN BEFEHLSHABERS HERRN GENERAL-MAJOR VON 
HOLTZENDORFF AUS EHRFURCHTSVOLLER FREUDE UND 
ERGEBENHEIT GEWIDMET VON DEN SÄMMTTJICHEN OIPFI- 
CIERS DES KÖNIGLICHEN ARTILLERIECORPS. BERLIN, 
MDCCLXXXV." 4 Seiten in Folio. 
Zu Anfang der zweiten Seite des Gedichtes eingedruckt. 
Ein Greis im römischen Costüme sitzt Rechts, auf ein Schwert 
gestützt, auf einem erlegten Löwen, neben welchem Schild, Pfeil 
Und Bogen auf der Erde liegen. Hinter dem Greise, an einem 
Palmbaum, steht ein Genius, welcher ihm einen Helm aufsetzt, 
ein zweiter neben ihm hält in der Rechten den aufgefangenen Pfeil, 
den der Links in den Wolken schwebende Tod auf den Greis abge- 
181) In Jacobyk Verzeichniss führt diese N0. die Bezeichnung N0.  
 182) Herr Linck in Berlin hat sich geirrt, wenn er im  Deutschen Kunstblatte 
dlese Abdrücke als "seltene Probe drücke" erscheinen lässt! ! 
lS5I. N0.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.