Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475585
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In den Sammlungen des Herren Hebich in Hamburg und Weyser in Dresden befindet sich ein 
Aetz dru ck , auf welchem z. B. der rechte Theil der Decke von N0. l. eine andere Balken- 
lage hat und die Strahlen der Lichter bei G, 7, S u. 10. wenig vollendet sind. 
In einem späteren Pro be drii eke auf dem Königl. Kupferstichkabinet in Dresden sind 
z. B. bei N0. 10. die Strahlen um die Lichter ebenfalls weiss , und bei N0. 4, (5, 7 u. 9. ist dem 
Sehriftstecher die Unterschrift vom Künstler mit Tinte vorgeschrieben, jedoch mit mehreren 
Abweichungen von der später gestochenen Schrift. 
I. Vor aller Schrift; die Plattejst noch l-l" 9'" breit und 8" hoch. 
II. llßt, [der Schrgft; clze Platte 2st verklemert und jetzt nur 13" 10'" breit und 
7 6 ' hoch. 
Spätere Abdrücke sind retoucliirt. 
Vei-fälsehte Abdrücke von IL:  
I) Links neben 8. : ein Jude mit langem Iiaftan , nach Links stehend. 
2) II II v ein Mann mit unbedecktem Kopfe und kurzer Jacke, nach Links stehend. 
Die Copien von ,D. Berger mit fr a n z ü si s c h e r Unterschrift sind zur französischen Ausgabe 
desselben Calenders verwendet werden. 
'534. 
5. Blatt zu Kleids Leben grosser Deutschen, 
 1. Band. 
Stich-Höhe 5" 5'" Breite 4" 31W". 
I 1 2 
Die übrigen Blätter s. N0. 436, 463, 479, 500 und 576. 
Titel: , ,A. K l et n's Leben und Blldnifse der grosen Deutfchen. ' t 
1. Band. Mannheim 1785. in F01.  
Zu: „ Hermann". „Segest, nachdem er die Römer zu Hülfe 
gerufen, übergiebt an Germaiiicus die Burg, und mit ihr Thusnelde, 
Hermanns schwangere Gattin mit ihren Frauen. (S. 1-13.) 
Segest tritt Links mit den Frauen und den gefangenen Mün- 
nern auf einer an Ketten herabgelassenen Brücke aus der Burg und 
überreicht sein Schwert dem Germanicus; hinter diesem römische 
Krieger mit zwei römischen Feldzelchen. 
Unten Rechts „D. Chodowteckifeeit."  
In den Prob edrücken ist z. B. das Gesicht der Thusnelda wenig ausgeführt und bei- 
nahe ganz weiss. 
l. Vor der Unterschrift und vor dem Namen des Künstlers. 
In einem Exemplare bei 'l'hiermann ist die spätere Schrift vcm Künstler mit 
Tinte vor esehrieben und darunter dieWbrte: „NB. (86 mb bieieä feine EBerfe." 
 g     
ll. llfzt der Unterschrift: "Dzefes große deutfclze Wezb, zu grofsfnr Segqftens 
Tochter, aber würdzg IIerrmanns Gattm zu feyn , wnrrlzgte den f tolzen 
Sieger weder einer Thritne noch einer Bitte, rmt einer edlen Größe zn ihrem 
Blicke, den jte auf ihren jbhwangern Leib herab warf, zezgtejie denz Rönzer, 
dafs der Gezft einer gefangenen Deutfchen doch frey 42g. b 
Tacit. Anna  Li  I. Cap. 57." 
III. Mit der 0er {i n d erten Unterschrift und von der nzgfgeätzten Platte: 
"Thnsizclde an captzvztä i Thusnelde in Gefangen- 
montre plus de grandeur  schaft zeigt mehr Grüß-Sa 
que le vaznquezzr.  als der Sieger. 
Diese Abdrucksgattung ist zu dem unter N o. 436. B. e. aufgeführten 
Werke benutzt werden. 
Verfälschte Abdrücke von 11.: 
1) Oben: zwei männliche verzerrte Gesichter, Profil nach Rechts. 
2) n ein männlicher Kopf mit struppigein Haar und Schnurrbart und vorspringender Ober- 
lippe, Profil nach Links. 
3) Rechts steht ein Mann en faee mit kurzem Mäntelchen auf der rechten Schulter und die Linke 
auf einen Stock gestützt.
        

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