Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475406
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In den A etz drücken ist z. B. die Brieftasche des in der Mitte stehenden Karl noch 
ganz weiss. ohne kalte Nadelnrbeit, auch sind die rechten Plattenecken spitz. 
l. Vor Angabe des Theiles und der Pagina. 
II. 111i t (lieser Angabe. 
Verfälschte Abdrücke: 
1) Von I. : 1) Unten in der Mitte: eine Blumenguirlanrle mit der Inschrift darüber: "S01?" 
2) Links: ein kleiner römischer Kopf, Prnlil nach Rechts. 
2) Von IL: 1) Links fein radirt: eine kleine weibliche Halbfigur. Profil nach Rechts. 
2) Links: ein kleines männliches Profil nach Links mit frisirtem Haar. 
3) Rechts: ein grosscr Bauer von hinten gesehen. 
499. T i tel-V i g n e t t e. Eine Frau , mit Schreiben beschäftigt, 
sitzt" Rechts an elnem Tische nach Links gewendet und 
hört einem aus einem Buche ihr vorlesenden , neben ihr 
stehenden Mädchen zu. Neben dem Mädchen steht Rechts 
auf der Erde ein Korb. 
Unten Rechts „ D: Chodowieclcif" 
PlattenfHöhe 2"  Breite 2"  
In den Aetzd r iickcn ist die Platte 3" 10'" hqch, und an der Stelle, wo solche nach- 
her oben dnrchschnitten wurde, befindet sich ein Strich, ebenso ist die Platte an den 
Ecken unten Rechts und Links ganz spitz. 
l. Au der 2" 11'" breiten und 2" 5'  hohen Platte, und sind die beiden 
 z 
unteren Ecken noch spztz. 
II. Wie vorstehende I. ; die unteren Ecken sindjetzt aber abgerundet. 
"I. Aufder'_jetztn.1n' 2" 2  Platte, welche zum Buche verwendet wurde. 
Eine COpiB, welche ebenfalls zur Originalausgabe des Buches verwendet worden ist, 
träet unten Rechts die Unterschrift Clwdowiecki del." ist 2" 41  hoch. 
D 11 9 2 
4. Blatt zu Klein's Leben grosser De utschen. 
Zter Band. 
Stich-Höhe 5"  Breite 4" 272m. 
Die übrigen Blätter s. N0. 436, 463, 479, 534 und 576. 
Titel: „A. Kleine Leben und Bildnzfse grofer Deugffclwn. " 2. Band. 
Mannheim 1787. in F01." 
Zu ,.Edler Zug aus dem Leben Ludwig des Frommen. " Ludwig im 
Kriege mit seinen Söhnen, räth, nachdem ein grosser Theil seiner 
Parthei übergegangen, den wenigen Treuen sich seinen Söhnen nicht 
zu widersetzen. „ Ich befehle euch , gehet zu meinen Söhnen; ich will 
nicht dal's meinetwegen nur ein einziger das Leben oder ein Glied verliere. " 
Sie weinten und gingen. (S. 1. 2.)  Er sitzt Links unter einem 
Baldairhii] , zwei Getreue, Wovon der eine weint, stehen vor ihm, 
drei andere gehen zur Thüre hinaus, vor welcher YVac-hen stehen. 
Unten Rechts  D Chodozuieclci deluwavit q-fculpjit 1784" 
Die Pro b e d r ü c k e sind weniger vollendet und von grosser Klarheit. 
I. V0 1' der Unfersclcrifl. 
H. JlIi t der Unterschrifä: "Geht zu meinen Söhnen, ich will nicht haben, (m; 
nzeinrzt wogen nur ein einzzlqew- das Leben oder ein Glied verlieren foll. Sie 
weinten, und gingen. Schznirls Gesch: der Teuifclzen. pag. 452." 
Blatt 
Zll
        

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