Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475272
1783. 
247 
I. JlIit N0. 477. auf einer unzersclnzittcncn, ü" 8'" breiten und 5" 572m 
hohen Hatte. 
II. Von rlerzerschnittenen zmcl azgfyeiitzten Platte, cliejetmt n-uril"-l"' breit ist. 
Bei späteren Abdrücken ist z. B. die Nadelarbeit über dem liegenden 
Mädchen auf dem Strassenpflaster zum Theil geschwunden und das- 
selbe ist weiss. 
III. Die grösste Hälfte des Hauses Rechts hat eine senkrechte Strichlage, 
die hinterste llIaezerzcancl efzze schräge Sclzraßiruvrg u. s. w. erhalten. 
Diese Il. u. lll. Abdrucksgattung ist zum Buche verwendet worden. 
Verfälseh ter Abdruck von 11.: Rechts: eine kleine weibliche Figur nach Links 
gewendet. 
Eine COPiE ohne Angabe des Steckers ist roh gearbeitet. 
477. Tit el -Vig n e t t e. Zelnik  hat in verliebter Stellung nach 
Links stehend, die Hand Luisens erfasst, die, unter dem 
rechten Arm einen Bologneserhund tragend, mit hoher Fri- 
sur ausstafiirt ist. Hinter ihnen geht ein verkrüppeltes Ge- 
schlecht: eine aufgeputzte alte Zwergin, die einen krumm,- 
beinigen Zwerg , mit Frisur und Degen an der Seite, am 
Arme hält. (S. 256  
Ohne den Namen des Künstlers. 
In den Aetzdrücken fehlt z. B. die Luft und ist der Fussboden weise. 
I. Mit N0. 476. azgf einer an zerschntt teneh Platte. 
I.I. Von der mm zerschnittenen Platte, welche 3" 3'" breit und 2" 1'" 
hoch ist.  
Bei späteren Abdrücken ist z. B. die kalte Nadelarbeit auf der Erde 
und neben dem Rücken des Mannes geschwunden. 
III. Von der retoueltzrten Platte, wodurch das Ganze ein dunkleres, rauhes 
Ansehen erhalten hat. 
Diese II. u. III. Abdrueksgattung ist zum Buche verwendet worden. 
Verfäl sch ter A bdruck: Unter No. 477: ein männlicher Kopf en face. 
"478. 
Titel-Vignette zu Meissnefs Skiz zen. Fünfte 
S a m m 1 u n g. 
Platten-Breite 2"  Höhe 1" 107;". 
Die Kupfer zur 3. u. 4. Sammlung s. N0. 351 u. 457. 
Titel: "öfiääen von QI.  Wleiäuer. äünfte Qamnrlung. Beipäig, 
im QSerIage ber Sbufifcben äöucbbaixbhmg. 1784." (4 64 S.) 111 80. 
Zu dem Aufsatze: "SDie {vnberbare QIrt Gdpmicgermütter 511 
gewinnen." S. 48-148. 
Ludwig Hehringer erklärt Friedriken Bellmann , indem er ihre 
Hand erfasst hat, seine Liebe. Ihr Vater geht Links zur Thüre 
hinaus. Im Hintergrunde steht ein Stuhl und ein Sopha. (S. 86.) 
In den Aetzdrücken ist z. B. die mittelste Seite des Roekes des zur Thüre hinaus- 
gehenden Vaters Bellmann wciss, und die Platte ohen an beiden Ecken, sowie die untere 
rechte Ecke spitz. 
I. Vor der Retouclw, und zmten Rechts "D: Chorlozvinrrki  tgjc" 
ll. Mit der Retouclze. Der fein radirfe Name desKünstlers ist nicht mehr sicht- 
bar ; am Spiegel Links geht von oben Links nach Rechts eine diagonale Strick- 
Zage, und eine gleiche an der Riicklelme des Scssels von Rechts nach Links 
herab. 
Letztere Abdrucksgattung ist zur 2. u. 3. (1792) Auflage des Werkes 
benutzt worden.
        

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