Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1475061
926 
1782. 
manns Vater, mit Adlern bedeckt. Links werden Varus und Liei- 
nius vom Berge heruntergeführt, weiterhin Flavius. In der Mitte 
auf der Erde des verwundeten Opferknaben Spies und Schild, und 
der von ihm eroberte Helm. Links des Varus Schild. Rechts 
Römerwaden. Hermanns Schild und Lanze hinter ihm an den 
Altar gelehnt. 
"Erste Platte: 
Stich-Höhe 8", Breite 6"  
Platten-Höhe 13", Breite 9"  
A. Von der im Aetzen misslungenen und später verworfenen Plattefm) Das 
Ganze erscheint nur wie Aetzdruck. Der Baumstamm hat hier weniger 
Umfang und ist dünner, das Laub reicht oben an den beiden Ecken 
Rechts und "Links nicht bis an die Einfassungslinien, auch hat der Rechts 
stehende Knabe seine Hand nicht um den Hals des vorderstehenden Knaben 
gelegt; auch hat die Platte nur eine schwache einfache Einfassungslinie. 
Unterschrift Links , ,Azts der Hermanns Schlacht von Klopftock 12g Seene. 
(iez. u. geß. v. 1). Ulzodozvieclti" 
In den ersten Drucken ist an der linken Seite die Einfassungslinie nach oben und unten 
bis an den Plattenrand fortgeführt. 
fZweite Platte: 
 Stich-Höhe s"  Breite s"  
 Platten-Höhe 12"  Breite 9"   
B. Von der zweiten neu gestochenen Platte mit einer doppelten starken 
Einfassungslinie , und vielen Verschiedenheiten von der ersten Platte: 
z. B. hat der Knabe seinen linken Arm um den Hals des danebenstehenden 
Knaben gelegt. 
Unten Rechts zwischen den beiden Einfassungslinien "Gezmz: geff: aus 
KInpjZvt-kx Hermanns Schlacht 1:011. D: Clmdotvißcki 1782 4' 
In den Actzdriicken sind z. B. besonders die Köpfe sowie alle Personen nur halb 
ausgeführt. 
a) Vor der Unterschrift. 
b) Mit der Unterschrift unten in der Mitte: "Knabe! Bruder meines 
Sohns! wenn mein Sohn deiner wiirtlig wird, wie lieb ich dich f" 
Von dieser Abdrueksgattung b), die zu dem obigen YVerke verwendet, 
giebt es auch schöne Abdrücke in brauner Farbe. 
e) Die vorstehende Unterschrift ist ausgeschliffen, und an deren Stelle 
befindet sich die nachfolgende:  
Amninins Hermanvt 
et Penfrmt blesjä. und der verwundete Knabe. 
Die J ahrzahl 91752" hinter des Künstlers Namen ist ausgethan. 
Diese letztere Abdrucksgattung ist zu dem nachfolgenden Buche ver- 
wendet worden: "GALERIE HISTORIQUE DES ILLUSTRES GER- 
MAINS, DEPUIS ARMINIUS JUSQUCÄ NQS JOURS, AVEC LEURS 
PORTRAITS ET DES GRAVURES REPRESENTANT LES TRAITS 
PRINOIPAUX DE LEURS VIES. A PARIS , CHEZ ANTOINE- 
AUGUSTIN RENOUARD. MJJCCCVI." (Mit 19 Kupfern u. 12 Por- 
traits.) in Fol. (70 S. ohne Pag.) 
161) Den 21: März 1794 schreibt der Künstler an Graf? in Dresden: "hie Jäernmnä ßtßlatßf 
„macbt ist) {wdv unmabl mei[1uix' baß Cädyeibemaffex etmnß gu wie! gemirft batte um eü reinlicty auß: 
"fuhren gu fvnncn."
        

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