Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1474869
393. 
Intel-Kupfer zu WestphaPs Portrait. 
Zweiter Theil. 
Stich-Höhe 4"  Breite 2" 3 yg". 
Titel: "Sßvrtraitß. (Q9011 (Säen. (ätyriftix.  iiäeftpbal.) ßmeiter 
flbeil. ßeipäig in Der Qßenganbfdpelt ßudwanbluxig. 1781  (295 S.) in S". 
Auf dem Titelbogen eingedruckt. 
Dessen "(Erfter Zbeil.) Gbenb. 1779. äUlit eingebrucftem Siitebßupferwö") 
"Chodowiecki del.  Geyser so." 
In einem Parke oder Wäldchen gehen vier Herren und drei 
Damen in aifectirten Stellungen und modischen Kleidern. 
Unterschrift „ Der Hafenfus. Der Sonderling. Der Schmarotzer. Der 
Scheinheihye. Die Eitle. Die Afectirte. Die Medzfante." m) 
Unten Links "D. Uhadowiecki." 
In den Probe drücken sind die vier Einfassungslinien bis zum Platteurande fein fort- 
geführt, und fehlt z. B. Links unten oberhalb des Gesträuehs die waagerechte Strichlage. 
Ve r fä 1 s eh te r A b d ru ck: Oben : ein Bacebus auf einer Tonne reitend, nach Links 
gewendet, fein mdirt. 
D394. 
Die Werke der Finsterniss. 
Stich-Breite 9"  Höhe 6"  
Satyre auf die Nachdruckerfw) auf Veranlassung des 
Buchhändlers Himburg in Berlin angefertigt. 
"Sba Die Durci) Den eingeriffenen ßüdyernadpbnxd BeIeiDigte reebtmäfüge 93er: 
"leger nur felten 66m ibteß (Eigentbumä erhalten fönnen, 1' v ift {öerr ßimßurg 
"auf Den (SeDanfen geratlyen, Dnrdp-ßerrn (SboDmvieäi einenRupferftid) verfertigen 
[1811 Iaffen, Der Die uneDIen ßanDlungen Der äRndyDruefer reibt ireffenD Darftellt." 
.311 Der iDiiite Deß Rnpferß fiebt man einen Durä) {einen ßcbleidybanDel mobl: 
"gemäfteten iiiacbDrudier, Der einen recßtmäfügen Berleger Bereite bis anfä Abembe 
"außgeövgen bat, unD eben im Qäegrif ift, ihm und) Diefeä von Der ädyulter 
yabäufireifen. äßinter Diefem äfiäuber fteiyir im (iingange einer ßöble grvei feiner 
"säeiferßbelfer, meiebe Die eben geraubte SeieiDungäftüefe geririyneiben, um iiei) 
"Darin gu tbeiien. Qiui Der anDern Geite entfliehen Drei reinaußgeplünberte Sind): 
"bänDIer; Daß Gßefidyt Deß einen xverfiinDigt tiefe ßergmeiflung. ßinfß unten liegt 
"Die ßieredptigfeit im tiefem Gdyiafe, auf meicbe Der gepIünDerte Qlerleger geigt. 
"Sieben Der rfröie friymebt oßermärtß Der efelßgeöbrte Sbämvn Der Siaufifuöt nnD 
"ein Ulpu" s. "ßitteratur: unD Ibeater: ßeitung. ßierter Saiprgang 
1781. Qäeriin bei QItnoID Qßeber." S. 192 u. 335. (832 S.) in S". 
150) In einem Biiefe vom J. 1779 des Buchhändlers Weygand an den Künstler svhreibt jener, 
dass, wie der Verfasser bemerke, in den Zeichnungen wtider das Costüm angestosseu sei. "Sri m: einen 
"bat her Jäofmeifter Raufbold, boucles ä cheval in ben Qdyiabgn lmb in ben aubern her Jäerr miilgiji?! 
"ßuftfnringer Qlrexläifdye GQiefeIn, hie betybe in beuäabren mnrm bie (öefdyidyte alvgebamaeit mirb, und; 
"nicht mode waren." 
151) Die Angabe in einigen Katalogen , als gäbe es Abdrücke vor den Nummem , beruht auf 
einem Irrthume; das Blatt hat keine Nummern. 
152) Eine ausführliche Beschreibung und Kritik dieses Blattes s. in „ Wicufcfß illlifcgllanßcn." 
105 Heft. 1782. S. 246, 47.
        

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