Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1474337
1779. 
153 
Bei allen Abdrücken der No. 274 u. 275. befindet sich die Angabe des Theiles 
I. II. , und des Künstlers Name.  
Titel: "Qäil Bluä von öantillana. (Q3011 iäe Gage.) Sleu üßerfegt. 
(Q3011 Q8. (älyriftopb (Zvim. älluliuß.) 6 Qäänbe. fläerlin 1779. äßel) (Sbriftiurl 
ätiebricl) tbimbutg." in 80.  
J e zw ei Titel-Vignetten und Titel-Kupfer auf einer Platte gestochen. 
273. Titel-Vignette zum 1. Bande. 1779.  Neuer Titel: 
1785. Ebend. XLVIII u. 220 S.) Gil Blas hat die Donna 
Mencia de Mofquera aus der Räuberhöle befreit, hinter sich 
auf dem Pferde, und jagt nach Astorga. "Scb werfe mid; in 
611ml, bie ibalne Ipinter mit auf, unb fo fprengten wir ben exften üd) 
barbietenben Üusäfteig entlang." (N. TiL-Ausg. S. 76.) 
Ohne des Künstlers Namen. 
In den Aetv. drücken fehlt z. B. die Luft, und ist solche in einem Exemplare bei 
Thiermann mit Bleistift eingezeichnet.  
274. Ti t e 1  Ku pfe r dazu. Gil Bias als Diener bei dem Licentiat 
Sedillo, der Links 1n1 Lehnstuhle sitzend sein Mittagsbrod 
verzehrt, seine Haushälterin Jaeinte "hält ihm einen lpiecher 
Wein an den Mund. HQIucI) fyieit icI; ibm-mie einem Künfvierteliabt: 
finbe  guweiien einen fdbernen (Zwcbauer (am großeß tiefes? Irinfgefäß) 
mit etmaß getauften Qßeme vor, moranß er gar Iyeräbafte Gdplüffe tat." 
(1. Bd. S. 156.) 
Oben Links „ I". Unten Rechts "D: Ohodowiecki inv: q-fc: " 
Stich-Höhe 4" 373m, Breite 2"  
In den Aetz drücken ist z. B. die lichte Seite der Fensterwand weiss , ebenso die 
obere des Tischtnehes, und die lichte Seite des Vorhanges am Ilimmclbette nach unten 
hat keine senkrechten Strichelungen. 
Verfälschte Abdrücke von IL: 
1) Unten in der Mitte: ein Frauenkopf mit hohem Kopfputze, nach Links gewendet. 
2) Auf einem Bogen mit den Nrn. 273-76. in der Mitte des rechten Randes von N0. 274.: 
zwei kleine männliche Köpfe über einander, der obere sehr fein radirt, Profil nach Links. 
275. Titel-Vignette zum 2. Band. 1779.  Neuer Titel: 
1785. Ebend. (IV u. 284 S.) 
Gil Blas, von seiner Herrin Aurora heimlich zur Nachtzeit 
bestellt, findet sich enttäuscht als er nicht die Erklärung 
ihrer Liebe zu ihm, sondern zu einem Andern hört, und zum 
Vertrauten dieser Liebe gewählt wird. Zwischen Beiden ein 
Tisch mit brennenden Lichtern. "SEI; ließe einen iuugelt, fcbönen, 
molgebilbcten Ravalier aus einenx ber erften {aäufe-i; Den 23m1 ßuiß 
Sßacbecn." (N. TiL-Ausg. S. 214.)  
Ohne des Künstlers Namen. 
In den Aetz drücken ist 2.13. der Fussboden weiss und sind die Strahlen um das 
Licht grüsser. 
276. T i t el- K upfer dazu. Gil Blas als Diener der Komödiantin 
Arsenie, Wein einschenkend; eine Gesellschaft von Komö- 
dianten sitzt beim Mittagsessen um den Tisch, ein Autor, 
Choduwiecki. 20
        

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