Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1474031
l 98 . 
Der Kronprinz, nachheriger König 
Frie drich Wilhelm II. , zu Pferd. 
Platten-Höhe 4"  Breite    
Er hält nach Links gewendet, daneben der hintere Theil des 
Pferdes vom König Friedrich II. In Umrissen gestochen, und aus 
der Platte No. 196 entnommen. 
"um ben Sablern 3a bevmeifen, baä ber oßenermüiynte ßfetbefuß richtig, unb nicht 
gu weit itad) ßinfß geiiellt im, nerfertigte Der Rüntller bief e äBIatte befonberß." 
Handschriftlich vom Künstler. 
Verfälschte Abdrücke: 
1) Oben Links: eine männliche Büste mit Zopf. 
2) Rechts: der Kopf und das Vordertheil eines Pferdes, in Ccntur. 
3) Wie vorstehende 2), und oben Links: der Kopf Friedriclüs des Grossen in Contnr, Profil nach 
Rechts. 
" l 99 . 
Die drei  
 Platten-Höhe 2"  Breite 2"  
Sie stehen nackt in der Mitte eines von einem Rosenkranz ge- 
bildeten Medaillons, und haben sich umschlungen; darunter liegt 
Apollds Leier und ein Blasinstrument. 
Unten Rechts "Chorloiuieckiffß 
Diese Platte ist auch auf dem obern leeren Raume von N0. 734, in wenigen 
Exemplaren, eingedruckt worden. 
"Einige Abdrücke sind azgffurlnlqzevn Papier abgedruckt zvorclen." Jaeoby. 
Die A etz drü cke befinden sich auf einer nach oben grösseren Platte; das Exemplar, wel- 
ches rnir vorlag, war oben abgeschnitten. 
Verfälsch-ter Ab d ruck: auf rosenroth gefärbtes Papier. 
200. _ 
König Friedrich's II. Wachtp arade. 
Stich-Breite 11"  Höhe  
Wiederholung von N0. 196. 
"üben llnfeunern 511 gefallen G), uraäyte Der Qünfüer biefe neue Sßfatte, uub 
Den ißferbefuä unter Dem {Baucbe von beß Könige Sßferbe etwas weniger auö: 
geworfen, mehr nad) iReäbtö, an baß rechte ßintexßein; und) in baß (Seiiabt beß 
Genera! iliamin bradyte er mehr Qlefyniidffeit." Handschriftlich vom Künstler. 
In gravirter Bordüre. 
Unterschrift "Frädäric II. Roi de Pmsse." und Rechts „Se z-rend chez 
Himbourg Librahe ä Berlin." 
Unten Links "Peint et graväpar Daniel Chadowiecki." 
Der Verkauf dieses Blattes war so stark, dass die meisten Abdrücke be- 
sonders in dem Rechts stehenden Baume grau erscheinen. 
Die A etzdrü c ke sind z. B. vor der Luft des Horizontes über den Links aufmarschideu 
Soldaten, ebenso fehlen auf der Mitte des Hintergrundes die Schatten. 
109) Der Künstler hat diese Grazien verkleinert auch zu seinem Petschaft Benutzt.  
110) Diese Blatt verehrte der Künstler einer gefeierten Dichterin (vielleicht-der Karschum) als 
Bibliothek-Zeichen. - 
        

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