Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473917
neuen zwei luauuer, uu: suiu gcgcuuueistenc...  unuu Lllußa ßnuuulnuun  ,    
h e r n b h ii n g e n , und zuletzt ein Knabe nach Links gewendet. Der oben genannte Trennungs- 
strieh ist rauh und bei dem Worte Troost d oppelt sichtbar. s. die Tafel III. N0. 180- 
Apart abgezogene Exemplare dieses Platten-Abschnittes habe ich niemals gesehen und be- 
zweifle ich deren Existenz. - 
Von der bereits a b g e s c h n i t t e n e n Platte, wo das Portrait zwar vollendet, d i e U m- 
sch r i ft ab e r no eh f e h l t, befindet sich in der Sammlung des Herrn Thiermanu ein als 
„ Ztcr 2B r n b e b r u (l " bezeichneter Abdruck. 
V e r fäl s c h t e A b d rü c k e mit der angedruekten Gopie i) des Plattenabschnittes 2 
l) Der Trenuungsstiich ist hier ohne Unterbrechung fest in ein e r Linie gezogen , und vnn G geht 
nach o kein Haarstrich, zu untere bemerkt man Strichelungen, Plattengrat ähnlich. Links neben 
Cornelis ein Mann mit einem Knaben nach Rechts gehend, die auf dem Originale nicht vor- 
handen. s. die Tafel III. Copie 1. 
a) 0 h n e diese zwei Figuren. 
Hiervon giebt es Abdrücke, wo der Abschnitt in rother Farbe angedruekt ist. 
b) Mit diesen zwei Figuren. 
2) Von der nachfolgenden zweiten Copie sind mir keine Exemplare vorgekommen, welche an das 
Original angedruckt gewesen wären. 
Ohne die beiden Figuren Links. Der lrennungsstrich ist hier etwas schwächer als bei der ersten 
Copie, doch geht ein Haarstrich von C nach o, der sich im Originale befindet; derHund hat eben- 
falls keine herabhängenden Ohren. Die plattengratähnlichen Strichelungen sind hier besonders in 
der Mitte bemerkbar. s. die Tafel III. Copie 2. 
Diese Copie befindet sich auf einer G" 6'" hohen und 4" 10'" breiten Platte, deren linke Seite 
somit weiss ist. Auch giebt es Abdrücke, wo ein Theil der linken Seite durch Papierauflegen beim 
Drucken zugelegt worden ist, und hiervon selbst Exemplare auf chinesischem Papiere. 
In b ei d e n vorstehenden Copien ist der über dem i sitzende alte Mann zu einem Affe n 
geworden.  
Ve r f ä l s eh t e r A b dr u ck auf der zersehnittenen kleineren Platte, also ohne den Platten- 
abschnitt: Unten in der Mitte ein kleines Köpfchen, Profil nach Links. 
181. 
Portrait von P. J. F. W eitsch, genannt Pascha W eitsch, 
Maler und Gallerie-Director in Braunschweig. 
Stich- Höhe s"  Breite a"   
Brustbild , Proül nach Rechts in einem Medaillen mit Schleife 
mit der Umschrift , , PASCHA JOHANN FRIEDRICH WEITSCH 
MAHLER IN BRAUNSCHWEIG. " Unten Rechts ein aufgestelltes 
Gemälde, eine bergige Landschaft mit Vieh , und daneben herum- 
liegende Malergeräthschaften. 
Unten Links "Johann Fr-iedr: Eich pinx: 1776" Unten Rechts "D: Chodowieckifm" 
In den A e tz d rü ck en sind z. B. die Thiere auf dem Gemälde nur halb ausgeführt. 
In einem vom Künstler als „ 3 um 3m etytcn äUta bI an ß c v rri g i r!" bezeichneten Ab- 
drucke ist zwar der Umrand des Medaillons schon schattirt, allein die darin gestochene Um- 
schrift fehlt. 
verfälschte Abdrücke: 
1) Unten in der Mitte: eine Palette mit Pinseln und ein Ochsenkopf, zwischen denen man fein radirt 
„ Sanvt Lucas " liest. Links einige Schratlirungen. 
2) Rechts: ein kleiner Kopf en faee mit Zipfelmütze. 
I5) u eine kleine männliche Figur mit Hut in der Hand. 
4) u ein Gesicht im Profil nach Rechts. 
5) u ein Mann mit einemlopfe in Ilalbfigur, nach Rechts gewendet. 
ß) u eine kleine männliche Figur mit Stock nach Rechts gewendet. 
101) Nach einer handschriftlichen Mittheilung von Jacoby stach der Künstler dißgs Bildniss auf eine 
alte Platte, auf welcher Rechts die Worte "Cornelü Troost" sich schon von fremder Hand gestochen 
befand, und Wozu er nur noch die kleinen Figuren , vielleicht um das Scheidewasser zu versuchen, 
radirte.  Corncli-v Trooxt wird sich auf den berühmten holländischen Volksscenenmaler beziehen.
        

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