Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473835
1776. 
103 
Unterschrift, vier Verse in zwei Zeilen: 
Ces armes, ces cheveaux ceS foldais, ces canons 
Nefozatzennezzt pas jauls Flzoneur des Nutzens. 
Apprezzcs leur usaye  pur quclles Illaximes 
Un Geurqier peu! attemdre a des Exploits fublinzes. 
FANS de la Geurre de Zllain de lllaitre. 
Unten Rechts „D: Ohodmuiecki im: 5-: fc" 
Platten-Breite G"  Höhe 4"   
In den Prolqc drücken fehlt z. B. die ganze Luft und die Wolken, und bei einem 
mit „ n u ä c o rr 1 gxtt " bezeichneten Abdrucke bei Thiermann ist diese Luft mit Bleistift 
angegeben. 
I. V0 r der Unterschrift. 
II. M it der Unterschrift. , 
Verfälschte Abrlrücke: 
Von I. 1) Der Genius hat zwei Flammen über dem Haupte. 
2) Unten in der ßiitte liegt ein zweites kleineres Winkelmaass unter dem grösseren. 
Von II. Oben Rechts ein männlicher Kopf mit Pelzmütze, Proßl nach Rechts. 
162. König Friedrich II. in römischer Imperatoreiikleidung steht 
in der Mitte einer Landschaft eii face mit dem rechten F ussc 
auf einem YVürfel, auf den er init der Rechten sein Schwert 
stützt; in der linken Hand hält er seiii Schild hinterwärts 
gewandt und blickt voll Zuversicht nach oben. Im Hinter- 
gruiide nach Rechts und Links llIBlIQIIdG Reiter. Der Hini- 
mel ist mit Wolken bedeckt, aus denen Links Blitze zucken; 
Rechts die veilüeelte Siegesvöttin (Nike) welche auf der 
c o  r Q s  
rechten Schulter eine frophae trägt, und mit dem Ober- 
körper aus den YVolken hervorragend , dem König den 
Rücken zukehrt. 
Unten Rechts HD. Chodowiecki in: ä: fc " 
Platten-Breite G"  Höhe 4"  
Die P robe drii cke , wie I. , sind weniger ausgeführt, und z. B. unten Rechts und 
Links am Horizonte noch keine Wolken sichtbar. 
I. V0 r der gestochenen Unterschrift, aber eollendet. 
II. Illit der gestochenen Unter-schwül „ FIHEDRICH 1M UNGLÜCK 
 (l 
MDCCLIX. '  J") 
III. Die Unterschrift ist, wie in rlei-Note angegeben, ausgeschlifcvz. Die kalte 
Nadelarbeit zls-t theils zmltlccr, tlzeils gesch-wundcn. 
verfälschte Abdrücke: 
1) Von 1.: l) Oben Links ein kleines weibliches Profil nach Rechts. 
2) Oben Rechts das Profil Friedrichs des Grosscn nach Links gewendet. 
3) Unten in der Mitte schlecht gerissen „ Iäfzlefrzb dmw Zß malheur." 
2) Von II-I Oben Rechts eine Eule. 
3) _V0l1 Ill. sah ich einen betrügerischen Abdruck. welcher die fälschliche Unterschrift "Friedrich 
11h Unglück." init geri s s cne r Schrift trug; dies Exemplar war aus obigem Buche geschnitten 
und mit dem auf der Rückseite befindlichen französischen Texte. Die Unterschrift ist von fremder 
e 
99) Der Künstler scheint bei Anfertigung des Blattes die für Friedrich verlorene Schlachj: von 
Kunersdorf, d. I2. Aug. 1759, vor Augen gehabt zu haben , wie aus der Uuterschdft zu schllesseil 
ist. Du diese aber missliehig aufgenommen wurde, so wurde solche nach wenigen Abdrücken aus- 
Keschlißcn, und die Platte ohne diese Unterschrift wieder abgedruckt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.