Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473547
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Die Aetz d r  e sind z. B. vor aller Luft und nur die Wolkvn sichtbar, ebenso ist unten das 
Postament ganz weiss. 
Eine sehr schlechte COPiB, welche bei den späteren Bänden des Buches auf dem Titel einge- 
druckt ist, trägt ebenfalls unten Rechts die obige Namensuntcrschüft des Künstlurs. 
109. 
Zweites Kupfer zu Sulzefs Theorie. 2. Theil. 
Erste Auflage. 
 Platten-Breite 13"  Höhe S"  
Das erste Kupfer s. N0. T6. 
Eine Landschaft zur Erklärung der Perspective. Sie befindet 
sich auf dem ganzen oberen The11e eines Querfolio-Blattes, worin 
Häuser, Gärten, Räume, WVasser etc. an verschiedenen Punkten mit 
Buchstaben bezeichnet, und von denen Linien bis zu dem unten be- 
findlichen 111 zwe1 Quadranten getheilten Halbzu-kel gezogen sind. 
An der Seite Links „ Lambert (leg. "L und Rechts "D: Chodowiecki je." 
In den A ctztlrücken fehlen z. B. die Strichclungen auf dem Wasser und auf dem Dache 
des Hauses in der Mitte und die senkrechten Striuhlageu auf der lichten Seite des Links stehen- 
den Thurmes, ebenso ist die Luft und der Ilixitergrund weniger ausgeführt. 
I. Unten Rechts „ S. 900." zur ersten Auflage des Werkes, 2. Bzl. 
II. Unten Rechts "S. 420.", retouehirt, die Fenster der Vorderseite des IIauses 
in der JlIitte haben hier noch eine Kreuzschraßrung durch waagerechte Strich- 
lagen, ohne der übrigen Ueberarbeitungen zu gedenken. Zur 2ten zlzgfluge. 
III. Oben Rechts „ S. 679." zur „ Neuen vermehrten gwenten Qlufiage. 4 ßßeilc." im 
3. Theile zu S. 679. 
"10911. 
Der Künstler in dem Zimmer seiner Mutter 
z u D a 11 z ig. 
Platten-Breite G"  Höhe 4" 472m. 
Er sitzt vom Rücken gesehen in dem Zimmer vor einem Tische, 
welcher Links zwischen zwei Fenstern steht, und ist mit Miniatur- 
malen beschäftigt. Hinter dem Tische steht ein zweiter Lehnstuhl 
und Rechts an einem Schranke ein dritter. Eine verätzte Platte. 
Ohne des Künstlers Namen.  
Hiervon giebt es auch Contradrü ek e. 
Diese später verätzte Platte befindet sich in zwei ersten unverätztcn 
Abdrücken, und noch unüberarbeitet, _in_ der herrlichen Folge von 108 mit der 
Feder und in Tusche ausgeführten Originalzeichnungen von derselben Grösse 
wie das obige Blatt im Besitze der Frau Gretseliel in Leipzig, einer Tochter der 
Frau Clara Chodowiecka, geb. George: Der Kunstler zeichnete von dem Ab- 
schiede an, welchen er in Berlin von seiner Familie nahm, bis zu seiner Ankunft 
in- Danzig und während seines dortigen Aufenthaltes verschiedene ihm interes- 
santevVorfälle, hauptsächlich Familieiiseenen und einzelne ihm auffallende Per- 
sönlichkeiten, die in Composition und Sinnigkeit mit zu dem Anziehendsten ge- 
hören, was der Künstler geschaffen hat. Diese Folge, Welche unter dem Namen
        

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