Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1472264
Einleitung. 
1) Das von dem Künstler eigenhändig niederge- 
schriebeneVerzeichnissf) umfasst die Nummern 1-252 und 
837-947 und gieht nur eine ganz kurze Benennung des lälattes; 
indessen befinden sich unter den ersten Nummern viele sehätzbare 
Notizen , welche ich in der Schreibweise des Verfassers genau habe 
abdrucken lassen und die als "handschriftlich vom Künstler" be- 
zeichnet sind. Die in diesemVerzeiehnisse fehlenden Nrn. 253-836 
sind nicht von der Hand unsers Künstlers, sondern wahrscheinlich 
von seinem Sohne Wilhelm geschrieben. Dieses Verzeiehniss scheint 
auch Jaeobyhi vorgelegen zu haben , allein von ihnr nur flüchtig 
benutzt worden zu sein. 
2) Zwar hatte ich Gelegenheit das in 4". mit Papier (lureh- 
schossene H an de x e m p l ar des Jacobfsehen Verzeichnisses, 
welches für eine neue Auflage benutzt werden sollte, anzukaufen, 
allein auch dieses giebt keinen Aufschluss über die so sehr wichtigen 
Abdruczksgattungen; der Verfasser hat sich nur darauf beschränkt 
das Orthographisehe zu verbessern, ohne bei der Beschreibung der 
Darstellungen diese selbst mit den Büchern verglichen und danach 
berichtigt zu haben; doch giebt er manchen schätzbaren Aufschluss 
über einige mir noch unbekannt gebliebene Bücher, zu welchen die 
Blätter benutzt worden sind, die ohne diese Naehweisungen aller- 
dings nur mit grosser Mühe zu ermitteln gewesen sein würden. 
3) Ein zweites von Jacoby eigen händig'geschriebenes 
Ve rzeichniss , 100 Seiten in 40, schenkte mir Herr Rentier 
"W. Schüppel in Berlin, dessen Oheim, der verstorbene Buch- 
händler Sehüppel, ein eifriger Sammler des Werkes unseres Künst- 
lers war, und welcher noch bei Lebzeiten J aeoby's dieses Verzeich- 
niss geschenkt erhalten hatte. Die Beschreibungen der Blätter sind 
zwar noch kürzer gehalten als in dem gedruckten J acobyischen Ver- 
zeichnisse, allein bei den seltenen Nummern 10, 11, 22, 28, 3 l, 36, 
48, 52, 53, 180 und 950 hat er die werthvollen Notizen, jedenfalls 
nach lllittheilungen des Künstlers selbst, über die Zahl der von diesen 
Platten gemachten Abdrückegegeben,welche Inuthrnasslich fast stets 
richtigen Angaben von mir unter den betreffenden Nummern mit der 
Bezeichnung alsvhandsehriftlich von J acoby" aufgeführt sind. 
   YVQhTSChQiUiiCh ist hiermit 
NI äii s eikäiurseum" "16s "Stück T792. 
geben beabsichtigte.  
das Verzeichniss gemeint, Welches, nach 
S. 201, 202 der Künstler selbst herauszu-
        

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