Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473499
1773. 
Portrait 
VO11 
 97. 
Carl Gottfried 
Thile. 
VOII 
Stich-Höhe 5"  Breite 3" 712m. 
Brustbild, vom Künstler nach der Natur gezeichnet, Profil Rechts 
in einem Medaillen mit Schleife, unten auf einem Sockel und zu 
beiden Seiten des Wappens „ CARL GOTTF: VON THILE '  
T i t el- K u p fe r zu 65.Rri'n1ig'Defonomifibe (Sucqflopäbie. gmeiter 
ibeil. 9111 bis Qiuf. (1. Qluflage. Qäerlin 17 7 3. u.) 2. Qiufiage. Qäevlin, 1782. 
Ben Svacbim ißauli." 
Unten in der Mitte „D.Chodo1cieokidel: zf-fmtlpj? Berog: 1773." 
In den A e tz d rüc ken , wo z. B. der Kopf noch unvollendet, sind die zwei später schat- 
tirten Felder unten im Wappen weiss. 
I. Vor der liürtozechzz. 
II. iVa c h der Rctouclze. IlIan benzerkt um das IIICCZÜÜZOH , azgf dem IIinte-r- 
grzmelo, noch Jlloos. 
V c r fä l s c h te r A b d r u c k: Unten Links: ein kleiner männlicher Kopf; in der Mitte : 
eine Ente; Rechts: einige Blätter und eine Raubvogelklane. 
Die 
Schlittenfahrt. 
Platten-Höhe 
5" öllli 
Breite 
Ein Vorreiter, nach Links reitend, hält eine lange Stange auf 
der rechten Achsel; dahinter ein Schlitten, in Form eines Hirsches; 
1m Grunde sitzt eine Dame mit Muff; auf der Pritsche ein Herr, der 
eben mit der Peitsche klatschen will. Auf der Spitze der hoch zu- 
sammenlaufenden Kufen steht ein Amor auf einer Kugel. Rechts 
reitet ein Herr und eine Dame en croupe, Welche sich an ihn an- 
lehnt und ihn mit den Armen umfasst hat. 
Dieses Blatt ist ein Einfall, welchen der Künstler im oberen Rande der 
nächstfolgenden N0. 99. I. verkehrt radirte, und später von der-Platte abschnitt. 
V0 n d e r g r ö s s t en S e l t e n h e i t , da nur wenige Abdrücke gemacht wurden 
und die Platte abhanden kam. 
 U n z e r s c h n i t t e n e Abdrücke beider Darstellungen auf e i n e r Platte, 
Wie solche Herr Linck im Deutschen Kunstblatt 1851. N0. 35. angiebt, exi- 
stiren nicht. s. N0. 99. 1. 
Gopien:  
1. eine bessere, und 2. eine schlechtere. Das Original unterscheidet sich dadurch, dass die oberste 
Spitze des Büsehcls auf dem Kummte des Pferdes eine freistehende Kugel bildet, wogegen diese 
{n der besseren Capie 1. gänzlich fehlt, und in der schlechteren jene beabsichtigte Spitze mit dem 
ubrigen Büschel zusammenhängt. Die bessere Copie, bei welcher auch der Sporn des rechten Reiters 
fehlt, wird fast stets für das Original verkauft. 
s. Tafel 111. NoAJSq wo dieser Büschel und die Partliie darum zur Unterscheidung des Originals 
und der ZWCi Copien vorgeführt ist. 
Von der 2. Copie giebt es Abdrücke auf chinesisches Papier.
        

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