Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473489
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Sebaldus am Sterbebette seiner Frau und seiner kleinen Char- 
lotte, die in einem offenen Sarge auf einem Schemel steht, und 
deren Hände am Körper gerade gestreckt liegen. Mariane lehnt 
trauernd am Bette, Hieronymus und der weinende Bauenwclche 
die vertriebene Familie aufgenommen" haben, stehen Rechts. 
Hßebalbuß, in tbräxlenlofer Berämcifeiung, ftumm unb fiaunenb, {aß nbne 
"Qieweguug, aufaer, MB er {einen büftetnäälicf von Der Sßeicbe {einer fieinen 
"Iocbtcr 5a Der ßeicbe feiner grau menbete. 60 {aßen 5mifcßen 5mm geliebten 
"ikicben 5mm ßebenbe, tobtenäbniidy."  1-3. Aufl. S. 67.) 
Erste Platte. Oben Rechts H67. S." Unten Rechts "D. Chorlntoienki." 
Stich-Höhe 4" 61g", Breite 2"  
In den Actzdrücken ist z.B. der mittlere Theil des Fussbodens weiss. 
I. V0 r der Seitenzahl oben Roclziis. 
II. JVIi t derselben. 
 Die späteren Abdrücke sind aufgeätzt. 
Die Wiederholung der Darstellung s. N0. 102. 
95. Sebaldus, der sich bei einem Markthelfer untergebracht hat, 
findet den jungen Staupius, den Sohn seines Verfolgers; des 
Superintendeilten, als er Links mit einem Lichte in der Hand 
in den Keller tritt, hinter einem Fasse, wohin er aus der WVache 
 als Angevyorbener geüohen war. "äbiemit ging er in Die fdyon ge: 
"öffneteßellerftuße, fcblug Sßidyt an,  unb etblicfte einen iungen Wlenfdpen, 
"mvblggeftaltet, aber tvbteublaü." (LBd. 1. 2. Aufl. S. 139.) 
Oben Rechts M138. S." Unten Rechts "D. Ohndowiecki inv: 410." 
Stich-Höhe 4"  Breite 2"  
ln den A etz drücken ist z. B. die Lichtflamme nicht vollendet und die geöffnete Thüre 
beinahe zur Hälfte noch weiss. 
I. V0 1' der Seitenzahl oben lßechts: 
II. JlIi t derselben. l 
Die späteren Abdrücke sind aufgeätzt und ganz schlecht. 
Das Kupfer ist zur 1. und 2. Auflage benutzt worden , in der 3ten be- 
 findet es sich nicht. x 
Frau von Hohenauf überrascht Marianen mit Säugling in 
der Gartenlaube. "Cöie fußt wie eine äurie auf bie arme Emariane 106, 
"belegte üe mit ben fcfyimpflicbften Stamm, ftieä üe auß Der Slaube binauß, 
"unb inbem fie Dem gang etfcbrocfenen Säugling, Der wie eine unbewegliche 
"Qäilbfäule Da ftanb, gufcbrie,  fdyleppte iie Die balßtobte ämariane nach 
"Dem {mufe 511." (LBd. l-3.Auii. 8.2250.) 
Erste Platte. Oben Rechts „227.S." Unten Rechts 
„D: Ohodmviecki in: cjefc." 
Stich-Höhe  Breite 2"  
Die A ctz drü c ke sind z. B. vor der Luft und der mittlere Tluzil des Fussbodens ist, wuiss. 
I. V0 1' der Seitenzahl oben_ Rechts. 
I]. 11H t derselben. 
Die späteren Abdrücke sind schlecht und unharmonisch. 
Die Wiederholung der Darstellung s. N o. 104.
        

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