Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1472250
Einleitung. 
IX 
"Welt, die darin überall so hervorleuchtet." Es sollte ein nhisiori" 
"Scher und ästhetischer Commentar zu den Werken Chodowieckfs" 
Werden und in Heften (von denen jedes 200 Nummern enthalten 
sollte) und zwar das erste zu Michaelis 1794 unter dem Titel: QDEW" 
Stellungen und Dichtungen von Dan. Chodowiecki" erschelnen- 
Dass im Jahre 1796 der Plan diese Beschreibung herauszugeben, V0" 
Becker noch nicht aufgegeben War, geht aus einem Briefe an diesen 
vom 27. Mai des genannten Jahres deutlich hervor; der Kclnstlefl- 
Schreibt: "Auch dancke ich Ihnen für die Erklährung die Sle lTllT 
"Wegen Hrn. Oessfeld machen und dass (Sie) ihm die Anfertigung 
"des Verzeichnisses meiner Arbeit nicht haben abtreten wollen, sein 
nplan dabey gefielt mir gar nicht, und fange" an zu glauben dass 
"er aufgehört hatt meine Kupfer zu sammlen denn er ist nun mit 
udenselben um 3 Jahr zurück." 
Obgleich ich alle Versuche machte bei den Nachkommen 
Beckens eine Auskunft über dieses vielleicht begonnene Manuscript 
111 erhalten, so waren dieselben doch erfolglos, und scheint das- 
selbe gänzlich verschwunden zu sein. Wäre dieses Verzeichniss 
vollendet und veröffentlicht worden, so würde allerdings fast jede 
andere Arbeit dadurch überflüssig gemacht worden sein, was um 
so mehr zu beklagen ist, da gerade über Entstehen und Zweck der 
e1'sten fünfzig Nummern (freilich meist Studien nach der Natur, 
die sich von selbst erklären) noch grosses Dunkel schwebt, WelCheS 
aufzuklären nur der Künstler allein im Stande gewesen sein würde. 
Sollte das Manuscript wirklich begonnen worden sein und sich 
durch Zufall erhalten haben, so Würde ich im Interesse unseres 
Meisters um Mittheilung bitten. 
Die von mir benutzten handschriftlichen Quellen sind: 
1) Das von dem Künstler eigenhändig niedergeschriebene 
Verzeichniss. 
2) Das berichtigte Handexemplar in 40. des Jacobfschen 
Verzeichnisses vom Jahre 1808. 
3) Ein zweites eigenhändig von Jacoby geschriebenes Ver- 
zeichniss von 100 Seiten in 40. 
4) Der „ Auszug aus den Briefen die an Chodowiecki 
geschrieben" worden sind. 
5) Die von dem Künstler an den Hofmaler Anton Graff 
in Dresden geschriebenen Briefe.
        

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