Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473206
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Unten Rechts N0. 10. Unterschrift V. AUFZUG. XI. AUFTRIT. 
w Links w 11. u V. AUFZUG. XII. AUFTRYIX 
I! n v 12. w V. AUFZUG. XIII. AUFTRITT") 
Die Nrn. 3, 5, 7, 10, 11, 12, unter den Rändern sind verkehrt gestochen. 
Die Reihenfolge auf der Platte ist folgende: 1. 12. 3. 10. 5. 8. l 7.6. 9. 4.11.  
Die Unterschriften befinden sich in geadertem (jaspirtem) Grunde 
unter den Medaillons , ebenso haben die Einfassungen um letztere eine Kreuz- 
schraflirung, so dass sie dunkler erscheinen. 
I. Vor cler Unterschrift, mit den unter N0. 53. aufgeführten Einfüllen : 
a) Mit sie b en Einfällen unter a  gßß) 
Auf der Kgl. Academie in Berlin befindet sich hiervon ein Abdruck, 
welchen der Künstler eigenhändig als "Dritte Sßlatfe" bezeichnet hat. 
b) lllit acht Einfällen, unter a.  h. 
In der Sammlung des Erzherzogs Albrecht in Wien und des Herrn 
Schüppel in Berlin. 
Alle diese Abdrucksgattungen sind von der grössten Seltenheit, da 
nur S bis 9 Abdrücke davon gemacht sein sollen. 
II. Ebenfalls vor der lßztersclzrgft, Jedoch n hne Einfälle. 
III. Jllit der Ünterschryt. 
Die Gopien 
1) von Dan. Bcrgcr, (s. Rosüs Catalog über dessen Kupfcrstichc, Leipzig 1792, N0. 35.) hetinden 
sich in später ausgegebenen Exemplgren des obigen Kalenders, da. die Original-Platte Chodo- 
wieekils nicht genug Abdrücke für die ganze Auflage bergab, was ebenfalls von vielen übrigen 
Kupfer-n des Meisters gilt. welche zu den Kalendern u. s. w. nachgestochen wurden. 
2) Lie be in Leipzig copirtc die N0. 4. 
Die 
11 G11 11 
53. 
Einfälle zu Lessing's 
Barnhelm. 
Minna 
VOll 
Jeder 1-3" breit und iß-Jfß" hoch. 
a) Links von N0. 1.: Rechts galoppirexi zwei polnische Reiter, ein dritter in der 
Mitte sprengt nach, und Links ein bepacktes nach Links gehendes Karneel. 
b) Unter N0. 2.: Rechts steht eine Dame mit Muff und Enveloppe, ihr gegenüber 
ein Herr in Perücke und Degen an der Seite, und Links ein Reiter en face. 
c) Rechts unten von N0. 4.: ein stark beleibter Mann nach Rechts reitend. 
d) Unter N0. 5.: ein Gefecht zwischen zwei Reitern, in der Mitte liegt ein dritter 
vom Pferde abgeworfen und stutzt das Pferd neben ihm. 
e) Unter N0. 8.: zwei Damen stehen Rechts neben einander, vor ihnen ein Herr 
in Perücke, Degen an der Seite und Hut unter dem Arme, der sich verbeugt. 
f) Unter N0. 9.: zwei Kosaken mit langen Lanzen galoppiren nach Rechts, 
g) Unter N0. 11.: Rechts bei einer Feldhütte ruhen Bauern, in de; Mitte Steht 
ein Ochse nach Links gewendet, und Links nach hinten will ein Bauer auf 
ein Pferd springen. 
h) Unter N0. 6.: Ein Herr mit blossem Kopfe in Perücke sitzt auf einem Lehn- 
stuhle, die Füsse über einander, nach Rechts gewendet. 
i) Ein männlicher frisirter Kopf, mit 'l'upet, breiter Locke und Haarbetitel, 
Profil nach Rechts. 
57) Die von Jacoby S. 107. bei N0. (457: gemachte ßcmcrraunggfiuss der Kriustlcr hci diesurPlattc 
im Jahre 1792 z ucrst dio sogenannten Emfällu oder Lrnqnus (gerstvolle klume Cnmpusitionen und 
Figuren in die Plattenränder uinradirt) in Anwendung gebracht, beruht auf einem lrrthumo, da 
solche zuerst im Jahre 1769 bei dieser N0. 52. vorkonnneu. 
Fuß) Ein solcher Abdruck fehlte selbst in der Saunmlung llvs Kflnstle-rs. S. Note lil) zu N0. .33.
        

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