Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Daniel Chodowiecki's sämmtliche Kupferstiche
Person:
Engelmann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471950
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1473183
38 
1'768 
lll. 
Von der Caraeane allein.- 
I. Von der grossen Platte, deren oberer Tleeil mit der liegenden Frau bein 
Drucken aber zugelegt werden ist. 
a) Aafgrossezn Papier mit dem Platteneivtrlrzzek der ganzen Platte. 
b) Azgf kleinerem Papier und der obere Plattenmnd nicht sichtbar. 
2. Die Platte ist oben abgeschnitten 21ml oben mit einer Stichlinie versehen, 
die Höhe des Blattes beträgt nach den Stichlinierz gemessen l" ößm um 
ist die Platte selbst 1" 10'" hoch.  
Verfälschte Abdrücke von IL: 
1) Die unter I. angeführten zwei Figuren und der Kopf sind auf den A hdrüeken ausradirt, und durul 
Ueberdrucken einer zweiten Platte an dieser Stelle feine Nadelstrichelungen sichtbar, welche au 
dem Originale n i c h t vorhanden Isind.  
2) Wie vorstehende 1), die liegende Frau aber mit Ton gedruckt. 
3) Wie vorstehende 1), an der ausradiiten Stelle befindet sich ein laufendes Pferd. 
4) Oben in der rechten Ecke, unter dem Schenkel der liegenden Frau: ein männlicher Kopf in Profi 
mit breitkrämpigem Hute. 
5) Rechts über dem Karren: das leicht entworfene Profil eines Mannes im hlossen Kopfe mi' 
starker Nase. 
G) Ehendaselbst: ein mit zum Himmel gehobenen Händen kniender Mann. 
7) 1m obern schmalen Rande, unter der liegenden Frau : eine rautenförmige Schrafürung, weiblich: 
Köpfe cn face, ein Männchen mit einem Hunde und drei männliehe Profile mit langen Nasen 
leicht radirt. 
S) Unter dem Kopfkissen der liegenden Frau : ein Mann auf einem Karrengaul reitend. 
9) Ebcndaselbst: der rasende Roland zu Pferde, und unter den Schenkeln der Frau: ein hässliches 
aufgepntztes altes Weib  
10) Rechts über dem Karren: ein bäitiges männliches Profil, mit einem Tuche über den Kopf. 
11) Im leeren Raume unter dem Kopfkissen, wie bei U): der rasende Roland zu Pferde in Galopp 
unter den Schenkeln der Frau : dic Figur eines beleibten zufrieden lächelnden Mannes , mit langei 
reicher Weste, in welche er dic linke Hand steckt und in der Rechten seinen Stock halt. 
17691 
.01 m .54: 
5'] . 
Zwölf Blätter zu Les sing,s Minna de B arnln 
Erste Folge mit französischen Unterschriftemüö) 
Stich-Höhe 3"  Breite 1" 10  10  
Platten-Breite 13"  Höhe S"  
Im „ ALMANAC Genealogique pour frm 1770, alvec TayJproÖat-ioz 
de L'Academie Royale des Sciences et belles Lettres AiBerZin. " (Mit den 
Bildnisse in Medaillen von "Wilhclnz V. Prinz von Oranien." Nach Chodo- 
wiecki gestochen von Berger.) in I6". 
Unten Rechts N0. 1. Unterschrift MINNA DE BARNHELM 
ACTE I. SCENE II. 
Unten Links "12. Chodolviecki im) 41cm.- 
u u u 2. u ACTE I. SCENE VI. 
u Links rr 3. u ACTE II. SCENE I1. 
.277 
54) Diese und die nachfolgenden Darstellungen, welche der Künstler zu Kalendern und Taschen- 
büchern lieferte und wozu 12, S, 6, 4, 3 uml2l3lättei- gehören, stach er meist auf ein e grosse Platte 
die oberen Theile gegen einander; so abgedruckt sind diese die ersten und gesehätztesten. Diejenige: 
vor den Unterschriften, die vorher in noch geringerer Anzahl abgezogen wurden, sind die seltensten 
Dem Verleger sodann übergeben , wurden die Abdrücke durchschnitten, dem Texte beigebumlen um 
scharf beschnitten, wesshalb solche auch nur von miudereln W'erthe sind. Unter N0. 1. befindet siel 
stets des Künstlers Name. 
55) Die Darstellung ist vom Künstler z weim a1, einmal mit französischen und das andere Ma 
mit deutschen Unterschriften, ru dirt worden, s. M eu s e lls Miscellaneen. Erstes Heft. Erfurt 177!) 
s. 30, wo er selbst sa t: "Tyiir w; Sabr1770 muftc idy bis Rnlcnnczwßnlpfcr nafb eigenen (Erfiummgei 
"ßedml, ich mäfyIte älgltinnn von äßarnbelnl, unb rabirte gmülf ßlluftrittc barnuä 5m clym al, aber mi 
"weniger ßeränberung." 
56) Die Stich-Höhe und -Bi'eite ist stets nach der ersten und letzten Nr. gemessen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.