Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471897
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Handzeichnungen- 
(Geschenke des Künstlers selbst), welche die l- 
Sammlung besitzt, erkennen lassen. 
S0 klein unsere Sammlung auch noch ist, 
wenig über 200 Bilder,  so gewährt sie doch 
wissen Überblick über die lübeckische Malerei 
die 
 sie zählt erst 
schon einen ge- 
der letzten drei 
Jahrhunderte. Dass dabei die Werke unserer heimischen Künstler 
neben den besten Bildern unserer Cremäldesammlung mit Ehren 
bestehen können,  wenn sie nicht selbst zu den besten gezählt 
werden müssen,  ist ein neuer Beweis dafür, dass die Liebe zur 
Kunst und die künstlerische Begabung, die in Lübeck von Alters 
her heimisch waren, fort und fort vererbt wurden. Ein hoffnungs- 
voller Nachwuchs von frischen Talenten giebt uns die erfreuliche 
Gewissheit, dass es auch künftig so bleiben wird. Wohl weist die 
Sammlung in Bezug auf die einheimische Malerei noch manche 
Lücken auf, wie schon mehrfach angedeutet wurde; diese Lücken 
allmählich schliessen zu können, ist ein Herzenswunsch der Ver- 
waltung, der hoffentlich in nicht allzu ferner Zeit in Erfüllung 
gehen wird. Kunstwerke lübeckischer Maler aus dem 15. oder 
16. Jahrhundert werden freilich nur noch durch einen glücklichen 
Zufall zu erlangen sein, handwerksmässige Malerarbeiten aus 
dieser Zeit gehören nicht in die Gemäldesammlung, dagegen 
dürften sich Bilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert immerhin noch 
ausfindig machen lassen, die der Sammlung zur Zierde gereichen 
können. 
Im Privatbesitz hat sich hier manches gute alte Bildnis, 
manches ältere religiöse Gemälde erhalten, bei dem sich möglicher- 
weise noch der Maler nachweisen lässt. Käuflich sind solche 
Bilder allerdings nur in den seltensten Fällen, aber mit der zu- 
nehmenden Bedeutung der Gemäldesammlung wird auch sie hoffen 
dürfen, von ihren Freunden reichlicher als bisher beschenkt zu 
werden. 
Trotz der bescheidenen Mittel, die der Gemäldesammlung zu 
Gebote stehen,  sie ist von allen Sammlungen des Museums die 
ärmste,  war es wiederholt möglich, wertvolle Bilder, deren Erwer- 
bung eine dauernde Bereicherung der Sammlung bedeutet, anzukaufen. 
Unter diesen nehmen die lübeckischen Bilder, die nur so unserer
        

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