Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471850
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wo er sehr rasche Fortschritte machte, und von da nach Paris. Er 
liess sich dann in Hamburg nieder und wurde dort  Photograph. 
Schon von seinen ersten jugendjahren an kam er mit Vorliebe aus 
seiner Vaterstadt Lütjenburg und später aus Hamburg oft nach 
Lübeck und so siedelte er schliesslich in den 70er Jahren ganz 
hierher über, wo er am 27. Dezember 1889 starb. Er war hier als 
Porträtmaler und als Lehrer seiner Kunst eifrig thätig; da er aber 
seiner in Antwerpen erlernten, gesunden und breiten Manier nicht 
treu blieb, sind seine letztenWerke seinen früheren Arbeiten nicht 
gleichwertig geblieben. Was er aber gekonnt, zeigen seine beiden 
in der Gemäldesammlung befindlichen Studienköpfe, einen Knaben 
und einen Antwerpener lnvaliden darstellend. 
lst es den zuletzt erwähnten Malern nur teilweise gelungen, 
sich zur Geltung zu bringen, so besassen wir doch in Johann 
Wilhelm Cordes einen Sohn unserer Stadt, der in ganz Deutsch- 
land als bedeutender Künstler anerkannt wurde. Wir besitzen bis 
jetzt freilich nur eine kleine Zeichnung von ihm, die er für das 
Düsseldorfer Künstler-Album entworfen hat, aber es ist begründete 
Aussicht vorhanden, dass unsere Sammlung später einmal einige 
seiner besten Werke erhalten wird. Cordes ist als Sohn eines an- 
gesehenen Kaufmanns hier am 16. März 1814 geboren und setzte 
es gegen den Willen seines Vaters durch, dass er nach Prag gehen 
konnte, um dort in die Kunstakademie einzutreten. Später ging er 
noch nach Dresden, Frankfurt a. M. und Paris und endlich nach 
Düsseldorf, nachdem er 1848 im Wasmefschen Corps den Schles- 
wig-Holsteinischen Feldzug mitgemacht hatte. lm Jahre 1856 liess 
er sich hier nieder und machte von hier aus mehrere Studienreisen 
durch Dänemark und Norwegen. Er wurde wiederholt aufgefordert, 
eine Professur an der neugegründeten Kunstschule in Weimar an- 
zunehmen; leistete er dieser Aufforderung auch keine Folge, so 
siedelte er doch 1860 nach Weimar über und schuf dort seine 
ernannte ihn 1861 die 
sein vom Könige von 
brachte ihm 1864 die 
besten Bilder. Für seine ßSchiffbrüchigena 
Petersburger Akademie zu ihrem Mitgliede, 
Preussen erworbenes Bild ßLetzte Ehrea 
goldene Medaille und sein letztes und grösstes Werk, das er schon 
1857 in Lübeck entworfen, die wWilde jagdß, wird von allen Kennern
        

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