Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471847
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Leiden vor der Zeit zur Unthätigkeit. Unsere Sammlung besitzt 
von ihm mehrere Skizzen und Studien und ein Werk aus seiner 
besten Zeit, das im jahre 1859 gemalte Doppelbildnis des Glaser- 
meisters j. j. Achelius und seiner Frau. Das Gemälde ist genrehaft 
aufgefasst und mit herzgewinnender Sorgfalt durchgeführt. Es ist 
dem Maler freilich nicht gelungen, das Absichtliche in seinem Bilde 
zu verbergen, man sieht es den Dargestellten recht gut an, dass 
sie sich, mit dem vollen Bewusstsein, gemalt zu werden, in ihrer 
abesten Stubek befinden. Beide stehen nur ßModellk und die Frau, 
die eben im Begriffe steht, den Thee einzuschänken, hat sich so 
schlecht in die ihr vom Maler angewiesene Rolle hineingefunden, 
dass sie, wenn sie mit voller Kanne da stände, unfehlbar daneben 
giessen müsste. Und doch ist gerade dieses Bild eines von den 
wenigen, die in künftiger Zeit als wertvolle Denkmäler unserer 
Tage besonders hoch geschätzt werden dürften. So sah der wohl- 
habende Glasermeister und Kunstfreund Achelius mit seiner Haus- 
ehre und so sein bestes Wohnzimmer wirklich aus. Die Bilder 
an der Wand, die Tapete, Tisch und Stühle und Alles was sonst 
auf dem Bild zu sehen ist, gehörten wirklich zusammen, und nicht 
zuletzt muss erwähnt werden, dass Kindermann sein Bild auch im 
Ton sehr gut zusammengestimmt hat. Er hat nicht viele bessere 
Bilder gemalt so ist er mit diesem Werke in unserer Sammlung gut 
vertreten, und da Achelius, der Freund und als Glasmaler auch der 
Gehülfe Mildesft ein warmherziger Kunstfreund war, der seinen 
Besitz an Gemälden der Gemäldesammlung vermacht hat, kann es 
uns nur lieb sein, dass sein Andenken gerade an dieser Stelle durch 
das Bild auf die Nachwelt gebracht wird. 
Ganz in_ derselben Richtung, wie bei Kindermann, bewegte 
sich der Lebenslauf eines anderen Malers, der zwar nicht der 
Geburt nach, aber doch durch seinen Wohnsitz während seiner 
letzten Lebensjahre zu den Lübecker Malern gerechnet werden 
muss: julius Lüttgens. Auch er hatte ursprünglich das Maler- 
handwerk erlernt, ging dann an die Antwerpener Kunstakademie, 
zß:  
besitzt 
C. Milde ist in IUISCYCI 
die Stadtbibliothek. 
Sannnlung 
noch 
vertrete 
Bilder 
Einige
        

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