Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471800
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ausschliesslich 
auf 
die 
Porträtmalereif 
l 844 
hielt 
sich 
kürzere 
Zeit in Lübeck auf; das damals entstandene Bildnis seines Vaters 
 eines seiner bestgelungenen Werke  befindet sich jetzt in der 
kgl. Miniaturensammlung zu Windsor Castle. lm gleichen Jahre 
wurde er noch Mitglied der Kopenhagener Akademie und zum 
Professor ernannt, ein Jahr später erhielt er im Pariser Salon die 
goldene Medaille und der Erfolg begleitete ihn überall hin: er war 
in Stockholm ebenso gefeiert, wie in der dänischen Hauptstadt, 
und als er 1850 nach London kam, fand er auch dort, wie einst 
sein Landsmann Kniller, die allseitige Anerkennung in reichstem 
Masse und musste Alles malen, was zur Aristokratie der Geburt 
und des Geldes gehörte, selbst an den Petersburger Hof wurde 
er 1859 berufen, seinen dauernden Wohnsitz behielt er jedoch in 
England bei, wo er am 30. Oktober 1885 in St. Leonhards (London) 
starb. Man kann von ihm sagen, dass er der letzte Vertreter der 
Miniaturmalerei von Bedeutung gewesen sei. Die Erfindung der 
Photographie versetzte dieser am Anfang des 19. Jahrhunderts noch 
so blühenden Kunst den Todesstoss und jetzt ist sogar schon 
ihre immerhin reizvolle Technik verloren gegangen. Als Ölmaler 
ist Möller wiederholt, wenn auch mit geringerem Erfolg, aufgetreten. 
Wir besitzen von ihm eine Jugendarbeit, ein kleines Ölbild, Frau 
Betti Meier, geb. Overbeckff darstellend und das grosse gleichfalls 
in Öl gemalte Bildnis eines englischen Geistlichen, das 1881, also 
in den letzten Lebensjahren des Künstlers entstand. Nach diesen 
Bildern, von denen das eine den Künstler noch nicht und das 
andere nicht mehr auf der Höhe zeigt, kann man sich kaum 
einen richtigen Begriff von Möllers eigentlichem Kunstschaffen 
machen, um so mehr, als wir ihn hier auf einem Gebiete sehen, 
auf dem er im Grunde nie hervorragte. Wir besitzen auch ein 
Miniaturbild von ihm, das Porträt einer Frau in reiferen Jahren, 
aber da dieses ebenfalls eine Jugendarbeit ist, darf man es nicht 
i: Auch seine wenigen Genrebilder sind porträtartig uufgetässl, 
nuen (1843 in Paris gemalt), vjunge Mutter und Kindq (i847 
weniger war dies bei der 1853 hier ausgestellten wFranzösischcn 
Rückzug aus Russlanda der Fall. 
ü: Geb. {786 I. Febn, Gest. 1871 I6. Jan. 
Uespieli] 
gemalt), 
auf den 
so die beiden 
in Kopenhagen 
Snldatenfnmilie
        

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