Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471799
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Lübeck verheiratete. Nach Petersburg zurückgekehrt, erregte er bald 
die besondere Aufmerksamkeit des Kaisers Nikolaus I., der ihn viel- 
fach beschäftigte und Alexander ll. ernannte ihn nach seiner Thron- 
besteigung sofort zu seinem l-lofmaler. Von nun an bewegte sich 
sein Leben in aufsteigender Linie, er wurde mit Aufträgen überhäuft 
und Ehrenbezeugungen aller Art liessen nicht lange auf sich warten, 
Akademien wählten ihn zu ihrem Mitgliede, er wurde zum Pro- 
fessor ernannt und in den Adelstand erhoben. Nach dem Tode 
Alexanders ll. verliess er jedoch Petersburg und siedelte nach 
Dresden über, wo er nach einem sonnigen Lebensabend als 82jähriger 
Greis am 18. September 1891 starb. Zu seinen besten Bildern zählen 
die in verschiedenen Schlössern und Galerien befindlichen Bildnisse 
seines kaiserlichen Gönners Alexander ll. Von der Sorgfalt seiner 
Studien legt eine Mappe mit Zeichnungen, vornehmlich Blumen, die 
das Museum als Geschenke seiner Witwe aufbewahrt, ein deutliches 
Zeugnis 
 Wie Prof. Georg v. Bothmann in Russland, so hat der nur 
4 jahre jüngere Johann Ludw. Heinr. Möller in Dänemark und 
England sein Glück gemacht. Er wurde am 8. Oktober 1819 in 
Lübeck als Sohn eines Klempners geboren und war zuerst Schüler 
des Malers Förster, der ihn in jeder Weise förderte. Als Möller 
1835 von der Gesellschaft z. Bef. gem. Thätigk. eine Reiseunter- 
stützung von 300 Mark bewilligt erhielt, wurde es ihm möglich, im 
Jahre 1836 zu seiner Ausbildung die ihm am nächsten liegende 
Kunstakademie in Kopenhagen zu besuchen. Schon 1837 konnte 
er dort seine ersten Bilder ausstellen und lenkte namentlich durch 
seine Miniaturgemälde die Aufmerksamkeit vornehmer Personen 
auf sich. Sein besonderer Gönner wurde der nachmalige König 
Christian Vlll, den er bis 1848 ungefähr 30 mal malen musste, der 
ihm auch die Mittel gewährte, schon 1840 zur Vollendung seiner 
Ausbildung nach Paris zu gehen, wo er bei Delaroche als Schüler 
eintrat. Er war im Treffen sehr glücklich, und da er auch eine 
neue Manier der Miniaturmalerei zur Anwendung brachte, wobei 
ihm ein von ihm erfundenes Malmittel sehr zu statten kam, wurde 
er ein Modemaler der vornehmen Welt und beschränkte sich bald
        

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