Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471762
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Dem Overbeck'schen Kreise gehörte auch der als Kenner und 
geschickter Dilettant geschätzte Kunstforscher K. F. L. F. v. Rumohr 
an. Er wurde am 6. Januar 1785 auf dem Gute Reinhardsgrimma 
bei Dresden geboren und kam frühzeitig nach Lübeck. Er studierte 
in Göttingen und Heidelberg und machte darauf grosse Reisen  
hauptsächlich nach Italien, um die Kunst in ihrem Mutterlande zu 
studieren  und seine kunstgeschichtlichen Arbeiten dürfen als 
grundlegend bezeichnet werden. Er besass die schönste Kupfer- 
stichsammlung, die je ein Privatmann zusammengebracht, und als 
er reisemüde geworden, beschloss er, in Lübeck, das er stets als 
seine Vaterstadt ansah, dauernden Aufenthalt zu nehmen. Leider 
starb er schon ein jahr später am 25. juli 1843 auf dem Wege nach 
einem böhmischen Bade in Dresden. Er war ein gewandter Radierer 
und hatte die Gewohnheit, während des Gespräches, wenn es irgend 
anging, allerlei zu zeichnen. Seine Freunde legten daher stets Papier 
und Feder auf seinen Platz am Tische, und, von den Einfällen, die 
er bei solchen Gelegenheiten zeichnend zu Papier brachte, besitzt 
unsere Handzeichnungen-Sammlung eine kleine Zahl, aber auch eine 
sorgfältiger ausgeführte Landschaftszeichnung. Diese Blätter be- 
weisen, dass er, der vielseitige Schriftsteller und Gelehrte, immerhin 
kein gewöhnlicher Dilettant war, aber auch, dass er bei aller Ver- 
ehrung für Cornelius, Overbeck und seine Freunde, ihrer Richtung 
selbst nicht folgte. 
Eine Reihe von Malern, die in Lübeck in der ersten Hälfte 
des 19. Jahrhunderts thätig waren, sind in unserer Sammlung noch 
nicht vertreten, so fehlt uns auch ein Werk von Theoder Rehbenitzj" 
dem Schwager von Overbecks ältestem Bruder Christian Gerhard. 
Er war ursprünglich Jurist und studierte dann an der Wiener Kunst- 
Akademie, ging 1816 nach Rom, wo er sich ganz an Overbeck 
und seine Kunstweise anschloss; er hielt sich wiederholt in Lübeck 
längere Zeit auf und hat hier auch verschiedene Bilder gemalt, so 
dass es immerhin möglich ist, dass dem Museum gelegentlich noch 
eine Arbeit seiner Hand zugeht. Auch von dem am 12. Mai 1769 
Geb. 3. 
am I9. 1 
Sept. 
Februar 
1791 
1861. 
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