Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471691
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kopierte dann eine Reihe von Meisterwerken der Dresdener Galerie 
und kam 1824 wieder nach Lübeck zurück, wo er seinem Vater 
beistand und 1828 eine lithographische Anstalt gründete. Später ver- 
legte er sich, wie sein Vater, auf das Unterrichten und starb am 
2]. November 1861. Weder an Begabung, noch an Können steht 
er seinem Vater gleich, wie ja auch aus mehreren, im Museum auf- 
bewahrten Kopien deutlich genug hervorgeht. 
Dass der alte Hauttmann nach dem Zusammenbruch der Ta- 
petenfabrik hier bleiben konnte, ist auch dem Umstande zuzu- 
schreiben, dass Joseph Nikolaus Peroux, der mit dem Beginn 
des neunzehnten Jahrhunderts hierher gekommen war und hier 
eine Kunstschule gründete, nach der unglücklichen Schlacht von 
1806, bei der er vollständig ausgeplündert wurde, Lübeck wieder 
verlassen hatte, so dass Hauttmann gewissermassen sein Erbe als 
Lehrer antreten konnte. Peroux war am 26.Juni 1771 zu Ludwigs- 
burg im Neckarkreis (Schwaben) geboren und ein Schüler des 
Stuttgarter Galeriedirektors Guibal, ein geschickter Figurenmaler, 
dessen Bildnisse jedoch höher stehen, als seine Kompositionen. 
Bei einer Besprechung der Malerei in Lübeck darf er eines Um- 
standes halber nicht unerwähnt bleiben, er war nämlich der erste 
Lehrer Overbecks, er war derjenige, von dem Overbeck noch in 
späten Tagen dankbar sagte, dass er das werste Liebesfeuer zur gött- 
lichen Kunst in ihm entfacht haben Peroux wurde später am 
Städelschen Institut in Frankfurt angestellt, wo er am 12. Januar 1849 
starb. Als Overbeck 1831 nach Frankfurt kam, gaben ihm die dortigen 
Künstler am 27. September ein Fest, an dem auch Peroux teilnahm, 
der neben dem Gefeierten sitzen musste. Der Dichter Clemens 
Brentano brachte auf Peroux einen Trinkspruch aus und sagte von 
ihm, auf die schwäbische Heimat des Malers anspielend:  der 
beste Schwabenstreich seines Lebens sei der "gewesen, dass er 
einen Overbeck in die Kunst eingeführt habe. 
V0l1 Friedrich Overbeck besitzt unsere Sammlung mehrere 
Werke, darunter ein kleines Ölgemälde aus der frühesten Zeit des 
KÜHSÜCFS, ein Bildnis des Physikus Dr. med. G. Martini (geb. 1787, 
gest. 1841), das noch wenig von der späteren Handschrift des 
grossen Künstlers verrät, aber doch wegen der Zeit seiner Ent-
        

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