Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471604
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Wilhelm 
ihn zum 
III. erhob 
Baronet. 
ihn 
in 
den 
Adelsstand 
und 
Georg 
ernannte 
Mag man gegen Kniller auch den Vorwurf erheben, dass er, 
vom Erfolg geblendet, nicht mehr höher strebte, so darf nicht ver- 
kannt werden, dass auch seine schwächeren Bilder immer noch 
durch ihre Frische und geniale Auffassung bestechen? In der 
Geschichte der englischen Kunst hat er sich einen festen Platz 
erobert, seinem Einfluss ist die 1697 erfolgte Gründung der eng- 
lischen Akademie der Künste, deren erster Präsident er war, zuzu- 
schreiben, und das Fortwirken seiner Richtung und seines Geistes 
spürt man durch das ganze 18. Jahrhundert in den englischen Bild- 
nissen und selbst bei einem so glänzenden Talente, wie Reynolds, 
von dem man weiss, wie sehr er Kniller schätzte, finden wir noch 
Anklänge an Kniller's Art und Weise. Er war bald ein reicher 
Mann geworden, der sich das Gut Wilton kaufen und wie ein 
Fürst leben konnte. Er freute sich dessen und sagte oft, dass die 
Geschichtsmaler zwar Tote lebendig machen, selbst aber meist erst 
nach ihrem Tode leben, während er lieber Lebende male, die ihn 
dafür auch wieder leben liessen. In dem Verzeichnis seiner Werke 
fehlt kein hervorragender Name unter seinen Zeitgenossen in Eng- 
land und es giebt über 350 Stiche nach seinen Bildern, von denen 
die beiden Folgen wDie Schönheiten in Hampton-Courtq die 
er im Auftrag der Königin Maria II. als Gegenstück zu Lely's 
Folge gemalt, und der wKit-cat Clubr: besonders genannt werden 
müssen. Einige Blätter aus diesen Folgen gingen in letzter Zeit 
unserer Kupferstichsammlung als Geschenke zu und ich möchte 
nur wünschen, dass das Museum der Vaterstadt Kniller's in abseh- 
barer Zeit seine Werke, soweit sie in Stichen etc. zu haben sind, 
erwerben könnte. Bilder von ihm sind in allen englischen Samm- 
lungen und in zahlreichen Schlössern, in den Gallerien zu München, 
Wien, Braunschweig etc. und es wäre noch eine dankbare Aufgabe 
der Kunstforschung sich mit Kniller eingehender zu beschäftigen 
Bilder, die er von sei: 
so sollen bei seinem 
nden worden sein, 
i: Hiervon müssen freilich jene 
hcfstellen liess, ausgenommen werden, 
bestellte Bilder in seiner WlVerkstatt gefu 
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