Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Werke Lübeckischer Maler in der Gemäldesammlung des Museums zu Lübeck
Person:
Lütgendorff, Willibald Leo von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471577
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Gemälde, das die volle Unterschrift des Malers: Johann Zaqharias 
Kniller f. A0. 1668 trägt, einen Lichtdruck "mitzuteilen. 
Zur Geschichte dieser beiden Bilder ist nicht viel zu erzählen, 
sie werden wohl schon bald nach der Vollendung bei St. Katharinen 
aufgestellt worden sein und hingen bis zur Vollendung des Museums- 
bau's, also wohl über 200 jahre lang in der Stadtbibliothek. Um 
die Mitte des 18. jahrhunderts befand sich Gottfrieds Bild in so 
beschädigtem Zustand, namentlich hatte die Leinwand schon so 
sehr gelitten, dass die Vorsteherschaft der Katharinenkirche, als sie 
Tintorettos Auferweckung des Lazarus durch den Gehülfen Torellis, 
den ltaliener Francesco Gandini restaurieren liess, dem Maler den 
Auftrag gab, auch Knillers Bild auf eine neue Leinwand zu spannen 
und die Schäden auszubessern. Das Kassabuch der Katharinen- 
kirche und fast gleichlautend das Protokoll der Kirche, vermerkt 
unter dem 5. Mai 1760, bei der Angabe, dass der wltalienische 
Mahler Francis Gandini Tintorettos Bild wgeputzetk, mit doppelt 
zusammen geklebtem Leinwand versehen und in der Mahlerey auf 
allen Stellen, wo es erforderlich gewesen, reparieret, auch nachhero 
mit Firniss überzogen, wobey ein Gemälde auf der Bibliothec, 
so ein Philosophus vorstellet, auf gleiche Weise in Ordnung 
gebrachte Hierzu waren 5 Ellen Leinwand (die Elle zu 9 i?) nötig. 
Der bildnisartige Charakter des einen der beiden Gemälde 
brachte es mit sich, dass man in einer Zeit, in der man für den 
einfachen malerischen Gedanken, der den Bildern zu Grunde liegt, 
kein Verständnis mehr hatte, in dem einen Gelehrten erst den 
Paracelsus und in dem anderen den Tycho de Brahe erkennen 
wollte? Später entschied man sich dahin, in dem jungen Magister 
11: In der wßihliotheen Deeckianax 4.2 e, liest man (handschriftlich) von den beiden 
Bildern:     "ixvohl nur eine Tradition, dass das am Fenster den Tycho de Brahc 
und das andere den Pafacglgug (larstellen soll, ist gleichfalls nur Sage, die durch die 
[Massage eineg Fremden entstanden ist und sich so fortgepflanzt hat, (Siehe die Schrift 
auf dem Holzrande (ler ältesten Bibnotheks-Ver0rrlnung_) Das Gemälde links scheint je- 
doch allerdings den Tycho de Brahe (larznstellen, das andere jedoch könnte eher einem 
Galilei, e]; einem Paracelsus gleiohkommen. zumal, da sich sonst nichts zuif dem Bilde 
zeigt, das äuf den Mediziner hirlvveist_(i_  Am Rande steht: rvDaS Bild gegen Südwesten 
ist Copernikus und seiner Büste in 191411151341, wie der Direktor Schadow, Bildhauer, mir 
Versicherte, sprechend ähnlich, 15a; andere Bild hält auch Schadow für den Tycho de 
BlTi-heßi  
11
        

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