Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1468585
STumExJAHRE 
Rom 
Diese Abende waren hauptsächlich der gemeinschaftlichen 
Betrachtung der mancherlei schönen Zeichnungen, und 
der Sammlung von Alterthünäerii gewidmet, die Kestner 
aus seinen Besitzthfnnern vorlegtei Preller trat zu ihm 
in ein sehr befreundetes Verhaltniss, dem sich durch ihre 
beiderseitige Beziehung zu Goethe noch ein besonderes 
Band hinzufügte. 
Im nächsten Sommer (1830) schlug Preller dann wieder 
sein Hauptquartier in Olevano auf. Von dort ging er 
gern einmal nach Stibiaco, wo eine lebhaftere Künstler- 
gesellschaft sich theils niedergelassen, theils ab und zu 
ging, auf welche die Schönheit der beiden Töchter des 
Wirthes, Clementina und Mariuccia, eine grosse Anziehung 
übte. Auch als Kranltetiivlieger hatte er Dienste zu leisten, 
da bxlttriiltis in Stibiaco am Fieber darnietler lag. Die 
gegenseitigen Hülfeleistungen wiederholten sich fort und 
fort, da alle jungen Nordlander zeitweise den Einflüssen 
des Klima tinterlagen. 
Um so mehr fallt es auf, dass Prellet" grade in der 
heissesten Jahreszeit eine Reise nach Neapel zu unter- 
nehmen wagte. Da sich aus dieser Zeit keine Briefe vor- 
finden, sind wir allein auf das angewiesen, was er später 
darüber schriftlich verzeichnete, und das ist ltnapp genug 
gehalten. Nach einer Angabe; wiire er im Frühjahr 1831 
in Neapel gewesen, während in andern, ebenfalls nach 
seitien mündlichen Aussagen gemachten Aufzeichnungen, 
das Jahr 1829 tiafür ttngesetztwird. Beiden Angaben 
' Ausführliches fxbcr ihn: O. Mejer nDcr römische Kcstneru. 
Nord und Süd, 1882, in den Heften von März, August, Decermmbcr. 
2 nDcutschc lKIfmstlcr des neunzehnten Jahrhunderts a. Studien und 
Erinncrungen von Frncdrich Pecht. Nördlingexl 1877. Erste Reihe. S. 284.
        

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