Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1468390
STUDIENJAHRE 
IN 
ROM 
] ür die Schilderung der folgenden  wichtigen 
  Entwiickelungszeit des Künstlers bietet das vor- 
 i handene Material leider sehr ungenügende Anhalts- 
punkte. Weder die chronologische Folge ist genau festzu- 
stellen, noch ist es möglich das geistige und künstlerische 
Wachsen in einer erschöpfenden Darstellung wieder zu 
geben. Könnte man an derjenigen Quelle schöpfen, welche 
für einen solchen Zweck als die ausgiebigste zu vermutheii 
ist, wären uns die Briefe zugänglich, welche Preller während 
der Jahre in Rom an Goethe geschrieben hat, so würden 
wiir über sein Denken und Streben gewiss manches er- 
fahren. Für das "rein Persönliche bieten die Briefe nach 
Antwerpen noch immer das Wichtigste dar. Sie spinnen 
das heimliche Liebesidyll weiter, unschuldig, gemüthlich, 
überaus zart und anmuthig, sie geben Kunde von den 
wechselnden Stimmungen des Künstlers zwischen CvlÜCkS- 
gefühl, innerem Druck und mancherlei Zweifeln an sich 
selbst; sie geben aber, unter fortwiilirenden Plänen zu 
Reisen, die nicht zur Ausführung kommen, wechselnden 
Ortsdatirungen und manchen Flüchtigkeiten kein zusammen-
        

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