Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1468047
SCHÜTZLING GOETHES 
DER 
UND 
KARL 
AUGUSTS. 
Tags darauf sass der alte Herr mit seinem Sohne in 
der Droschke, die Uebrigen im Reisewzigen, und so ging 
es nach V lissingen, wo die Herrschaften freudig empfangen 
wurden. Von da stiess man auf der königlichen Yacht in 
See. In Middelburg gab es einen Besuch bei dem Bürger- 
meister, dessen Haus als ein Muster von solider holländischer 
Einrichtung und Nettigkeit bekannt war. Ueberall hin 
wurde der junge Preller mitgenommen, der des Erstaunens 
über all das Sehenswerthe kein Ende fand. Zu Schiffe fuhr 
man darauf nach Antwerpen. Schon eine Stunde nach der 
Ankunft begab sich Karl August mit seinem Schützling zu 
dem Director der Akademie, um ihm denselben als Schüler 
anzuvertrauen. Morgens darauf trat der Grossherzog die 
Rückreise an, um über Brügge nach Gent zurückzukehren. 
Preller begleitete ihn bis zur Schelde. Als Karl August das 
Boot bestiegen hatte, kehrte er sich noch einmal um, und 
Sagte die für den jungen Mann unvergesslichen Worte: nHöre, 
Preller! Ich habe in deiner Kunst gatr manchen jungen 
Menschen reisen lassen, es ist aus keinem etwas Tüchtiges 
geworden. Zu dir habe ich Vertrauen! Strebe danach, dei- 
nein Vaterlande, dir und mir, Ehre zu machen! Nun behüte 
dich GOtthc
        

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