Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471210
saß 
AM 
geführt habe. Preller fühlte selbst die Lust daran schwin- 
den, und das Unternehmen wurde aufgegeben. 
Innerlich erleichtert kehrte er zu seinen mythologisch- 
idyllischen Stollen zurück, wobei seine Skizzenbücher, 
besonders aus Olevano ihm die schönsten Dienste leisteten. 
Dabei aber fiberkam ihn eine Sehnsucht nach Italien, die 
nicht mehr zu bewältigen war. Er entschloss sich zur 
Reise. Aber nicht so im Fluge sollte sie gehen, wie die 
letzte, sondern behaglich und ohne Zeitbeschrinuktuig, in 
Gesellschaft von Frau und Tochter. Der Entschluss 
muss der Freundin mitgetheilt werden, und am 12. Juli 
wird ein Collectivbrief von dem Alten, Friedrich und dessen 
junger Gattin (die sich zum Besuch in NVeimar befanden) 
zum Geburtstage abgesendet. vDass ich mich unendlich 
aul Rom freuen, schreibt der Alte, nkönnen Sie wohl denken, 
ist es doch Rom, was mein bischen Talent wach gerufen 
hat. Und dass mit mir jenny und Putt dort nicht lange 
fremd sein werden, glauben Sie wohl. Der Gedanke an 
Unteritalien macht mir immer das Herz schlagen. Im 
Geiste werde ich wieder jung werden, habe ich gleich 
einen weissen Barta. Und von der Hand der Schwieger- 
tochter wird dann hinzugefügt: nPapa, Olinda, Arthur, 
die Kinder schwatzen um mich herum! IWie hübsch wäre 
es, körlntest Du ins PfEllCY-HLILIS herein sehen, wie glück- 
lich wir zusammen hausen, seit der Papa (aus dem Bade) 
wieder hier ist, bald oben, bald Linten. Olinda sieht so 
glücklich aus, und ist rührend in all ihren tausend Liebes- 
beweisen a ! 
Prellers vierte Reise nach Italien wurde im September 
1875 angetreten und erstreckte sich bis zum Juni 1876. 
Sie gestaltete sich zu einer Reihe der glücklichsten Ereignisse
        

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