Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471137
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ZIELE. 
sondern 
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gingen 
21H S 
der 
Werkstatt 
sogleich 
in 
Privatbesitz 
Bald kehrte Preller zu seinen mythologischen Stoffen 
zurück und erschuf in den nächsten Jahren eine Reihe von 
Ölgemiilden, welche auf der reinsten Höhe seiner Kunst 
stehen. Es sind: 1. Tanzende Satyrn, mit landschaftlichen 
Motiven der Serpentara. 2. Der Nymphenraub durch einen 
Centauren. 3. Badende Centatiren. 4. Das Poussinthal in 
der römischen Canipztgna. 5.  Aktäon und Diana, (b) das- 
selbe in verkleinerter Wiederholting mit timvesentlichen 
Veränderungen z. 
Mit welcher Freude Preller sich in diese antik idyllische 
Welt versetzte und welchen Beifall diese Gemälde bei 
Kunstfreunden fanden, zeigt die Wiederholung derselben 
Motive und der StalTage von Satyrn und Nymphen auf 
einer ganzen Reihe von Gemälden. 
Leider sind auch diese herrlichen Schöpfungen bis auf 
das eine im Museum zu Dresden befindliche (Nymphen- 
raub) einer allgemeineren Betrachtung so gut wie entzogen 
und können, weit von einander zerstreut, nur ihre Besitzer 
1 Der Samariter gehört jetzt dem Nlusetim zu Leipzig an, der 
Elias ist im Besitz des Frl. von Eichel in Eisenach. Ebendaselbst ist 
die Rebekka, Eigenthum des Herrn j. v. Eichel. Die Ruth ward in 
Weimar durch I-Irn. Buchhändler Böhlau erworben. 
1 Nr. 1. Besitzer Herr Perl in Berlin. Nr. 2 jetzt in der Galerie 
zu Dresden. Nr. 3 in Berlin (F) Nr. 4 Frau]. Milde in Breslau. Nr. 5 
(a) Hr. Marchard in Blasewitz, (b) Hr. Vxfiedemann in Apolda.  Die 
Stalfage der tanzenden oder ruhenden Satyrn (Nr. i) kehrt noch auf 
zwei Gemälden wieder, so auf dem Motiv der Serpentarzi bei Olevano 
(im Besitz des Herrn j. v. Eichel-Streiber in Eisenach) und auf einer 
Oelskizze im Besitz der Frau Prof. Preller in Weimar. (Nr. 56 und 
Nr. 60 des Ausstellungskatalogs von 1878.)
        

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